Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Baunebenkosten

Kosten, die neben den eigentlichen Bauleistungen entstehen: Planung, Gutachten, Genehmigungen, Versicherungen. In der DIN 276 bilden sie die Kostengruppe 700.

Im Neubau rechnet man als Faustwert mit 15 bis 20 Prozent der Baukosten. Im Bestand liegt der Anteil eher höher, weil Posten dazukommen, die es im Neubau kaum gibt: Bestandsaufnahme, Schadstoffuntersuchung, Tragwerksnachweis ohne vorhandene Statik.

PostenRichtwert
Architekt und Planung10–15 % der Bausumme bei Vollbeauftragung
Bestandsaufnahme und Aufmaß1.500–5.000 €
Tragwerksplanung800–6.000 € je nach Eingriff
Energieberatung mit Sanierungsfahrplan1.200–2.500 €, davon 50 % bezuschusst
Schadstoffkataster800–2.500 €
Genehmigungsgebühreneinige Promille bis rund 1 % der Baukosten
Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherungeinige hundert Euro
Richtwerte für ein Einfamilienhaus, Stand 09/2026.

Ein Teil davon wird gefördert: Fachplanung und Baubegleitung durch eine energieberatende Person sind zur Hälfte bezuschusst, ebenso der Sanierungsfahrplan. Wer diese Posten streicht, spart am falschen Ende – sie sind der Teil des Budgets, der die übrigen 85 Prozent absichert. Siehe Baukosten und Kosten.

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