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Fassade

Die Außenhaut eines Gebäudes – vor allem die Außenwände mit Putz, Verkleidung oder Sichtmauerwerk. Sie schützt vor Wetter, prägt das Bild der Straße und entscheidet im Altbau mit über Wärmeverlust und Feuchte.

FassadeTypischWorauf achten
Putzfassadedie häufigsteRisse, Hohlstellen, Algen auf Nordseiten
Sichtmauerwerk, KlinkerNorddeutschland, 1920er und 1950erFugen, Schlagregen; bei zwei Schalen Einblasdämmung möglich
StuckfassadeGründerzeitmeist keine Außendämmung möglich – Innendämmung
Fachwerkalle Epochennur diffusionsoffene Materialien
Vorgehängte BekleidungSchiefer, Holz, Faserzementvor 1993 oft asbesthaltig; Hinterlüftung erhalten

Neuer Putz heißt oft: dämmen

Wird bei einer Wand, die vor 1984 errichtet wurde, der Außenputz auf mehr als zehn Prozent der Fläche erneuert, verlangt das Gebäudemodernisierungsgesetz in der Regel, dass die Wand dabei auf einen U-Wert von höchstens 0,24 gedämmt wird. Ausnahmen gibt es etwa für Baudenkmäler und wenn die Maßnahme unwirtschaftlich wäre. Wer die Fassade ohnehin einrüstet, plant Dämmung, Fenster und Dachüberstand deshalb am besten in einem Zug.

Die Systeme im Überblick: Wärmedämmverbundsystem, vorgehängte hinterlüftete Fassade, Einblasdämmung bei zweischaligem Mauerwerk oder – wenn außen nichts verändert werden darf – Innendämmung. Umsetzung und Preise unter Fassade & Dämmung und Kosten der Fassadendämmung.

Welche Dämmung zu welcher Fassade passt und was sie mit allen Positionen kostet, zeigt der Ratgeber Fassade dämmen im Altbau.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Arbeiten im Bestand anbieten.

Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Bezahlt wird der Service von den Handwerksbetrieben, die eine Anfrage annehmen.

Stand: 23.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub