Die Leiste am Übergang zwischen Boden und Wand. Sie verdeckt die Randfuge des Bodens und schützt die Wand – im Altbau oft als hohes, profiliertes Holzbrett ein Teil des Raumbilds.
Altbauten haben häufig 10 bis 20 Zentimeter hohe, profilierte Sockelleisten. Beim Schleifen der Dielen werden sie abgenommen, nummeriert und wieder aufgesetzt; fehlende Stücke lassen sich von einer Tischlerei nach dem Bestand fräsen. Passende Profilleisten gibt es auch im Handel.
| Regel | Warum |
|---|---|
| An der Wand befestigen, nie am Boden | ein schwimmend verlegter Boden muss arbeiten können |
| Randfuge nicht mit Kleber oder Mörtel füllen | sonst entsteht eine Schallbrücke – siehe Randdämmstreifen |
| An bröseligem Altputz kleben statt dübeln | Dübel halten in weichem Putz nicht |
| Oben zur schiefen Wand mit Acryl abschließen | Altbauwände sind selten gerade |
Sockelleisten mit Kabelkanal nehmen Lautsprecher- und Netzwerkkabel auf; Stromleitungen gehören nur in dafür zugelassene Systeme. Siehe Dielenboden und Fugen.
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