Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Dielenboden

Ein Fußboden aus langen, massiven Holzbrettern, meist mit Nut und Feder auf Lagerhölzern oder direkt auf den Balken verlegt. Im Altbau bis in die 1950er-Jahre der Standard – und oft ein Grund, eine Wohnung zu mögen.

Alte Dielen sind 22 bis 30 mm stark. Jeder Schliff kostet ein bis zwei Millimeter, über der Feder müssen mindestens sechs stehen bleiben – ein gesunder Dielenboden lässt sich also drei- bis fünfmal abschleifen.

ZustandWas hilft
Kratzer, alte Versiegelungabschleifen, neu ölen oder versiegeln
Fugen bis etwa 5 mmHolzleisten einleimen, dann schleifen
KnarrenNagelverbindung hat sich gelöst – verschrauben statt nachnageln
Einzelne morsche Bretteraustauschen, möglichst mit Altholz gleicher Art
Flächig morsch oder befallenneuer Boden; vorher die Balkenlage prüfen
Preise dazu stehen unter Fußboden.

Fußbodenheizung und Dielen

Nachrüsten lässt sie sich – als Trockensystem zwischen Lagerhölzern oder als Dünnschichtsystem unter einem neuen Boden. Die Dielen selbst bremsen die Wärmeabgabe: Eichendielen um 20 mm liegen noch im günstigen Bereich, dicke Nadelholzdielen darüber. Holz, das stark quillt und schwindet, bildet über der Heizung breitere Fugen. Oft ist eine Wandheizung die bessere Wahl, wenn der alte Boden bleiben soll.

Vor dem Schleifen gehört geprüft, was auf den Dielen klebt – siehe PAK und Asbest. Siehe auch Bodenbeläge und Trittschall.

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