Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – Bestandteile von Teer, von denen einige krebserregend sind. Im Altbau stecken sie vor allem im schwarzen Parkettkleber.
Bis in die 1970er-Jahre wurde Parkett häufig mit teerhaltigem Kleber verlegt. Erkennbar ist er als schwarze, spröde, oft glänzende Masse unter den Stäben. Bitumenkleber sieht ähnlich aus, ist aber deutlich weniger belastet; sicher unterscheiden lassen sich beide nur im Labor. Unter solchen Belägen kann zusätzlich Asbest stecken.
| Situation | Einschätzung |
|---|---|
| Kleber liegt unter intaktem Parkett | Kaum Belastung – der Kleber ist eingeschlossen |
| Parkett abschleifen | Setzt belasteten Staub frei. Vorher Probe nehmen lassen |
| Parkett aufstemmen, Kleber abkratzen | Nur durch einen Fachbetrieb mit Schutzmaßnahmen |
| Kleber überdecken | Oft die günstigste Lösung: Sperrschicht, darauf neuer Belag |
Nie ohne Probe schleifen
Wer altes Stabparkett aufarbeiten will, lässt vorher eine Kleberprobe untersuchen. Sie kostet unter 100 € und entscheidet darüber, ob geschliffen werden darf oder saniert werden muss.
Siehe Schadstoffsanierung und Fußboden.
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