Ein leichter, gut dämmender Mauerstein aus Kalk, Sand, Zement, Wasser und einem Treibmittel, das beim Herstellen feine Poren bildet. Fachlich heißt er Porenbeton; verbreitet sind auch die älteren Namen Gasbeton und – nach einem Hersteller – Ytong.
Porenbeton wird seit der Nachkriegszeit verbaut. Er lässt sich sägen, fräsen und bohren und dämmt je nach Rohdichte mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 0,07 bis 0,16 W/(m·K) deutlich besser als Ziegel oder Beton – siehe Lambda-Wert. Die Kehrseite: Er ist weich, nimmt Wasser auf und verträgt nur begrenzte Punktlasten.
| Befestigung | Wie |
|---|---|
| Leichte Lasten | Spezialdübel für Porenbeton |
| Schwere Lasten wie Hängeschränke | Injektionsmörtel mit Siebhülse |
| Bohren | immer drehend, nie mit Schlag – der Schlag zerstört das Bohrloch |
Verputzen
Außen braucht Porenbeton einen geschlossenen, wasserabweisenden Putz, der auf den Stein abgestimmt ist; ungeschützt saugt er Regen auf. Innen wird wegen der hohen Saugfähigkeit vorher grundiert und dünnlagig verputzt. Schlitze für Leitungen lassen sich leicht fräsen, in tragenden Wänden aber nur in begrenzter Tiefe – siehe Installationszonen.
Zur Befestigung in anderen Untergründen siehe Trockenbau & Innenausbau.
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