Der klassische Nassestrich aus Zement, Sand und Wasser, Kurzzeichen CT. Robust, feuchtebeständig und günstig – im Altbau aber oft zu schwer und zu langsam.
| Kennwert | Wert |
|---|---|
| Bezeichnung | zum Beispiel CT-C25-F4 für Druck- und Biegezugfestigkeit |
| Mindestdicke auf einer Dämmschicht | 45 mm im Wohnbereich |
| Gewicht | rund 20 kg je Quadratmeter und Zentimeter, bei 45 mm also rund 90 kg/m² |
| Belegreif ab | 2,0 CM-Prozent Restfeuchte, mit Fußbodenheizung 1,8 |
| Trocknung | 4 bis 8 Wochen, bei dicken Estrichen länger |
Seine Stärken spielt er auf Massivdecken, im Keller, in Nassräumen und bei der Fußbodenheizung aus: Er leitet Wärme gut und speichert sie – das passt zu einer Wärmepumpe. Seine Schwächen zeigen sich auf der Holzbalkendecke, wo Gewicht und eingebrachte Feuchte zum Problem werden, und überall dort, wo die Aufbauhöhe knapp ist oder das Haus während der Sanierung bewohnt bleibt.
Den Größenvergleich mit dem Trockenaufbau zeigt Estrich im Altbau. Siehe auch Trockenestrich, Randdämmstreifen und Kappendecke.
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