Ein Streifen aus Schaumstoff oder Mineralwolle, der vor dem Estrich rundum an allen Wänden, Säulen und Rohren angebracht wird. Er trennt den Estrich vom Bauwerk.
Er hat zwei Aufgaben. Er verhindert, dass Trittschall vom Estrich direkt in die Wände übertragen wird, und er nimmt die Bewegung auf, wenn der Estrich sich beim Aufheizen ausdehnt. Üblich sind 8 bis 10 mm Dicke, über die ganze Höhe des Bodenaufbaus.
Erst nach dem Belag abschneiden
Wer den überstehenden Streifen vor dem Verlegen von Fliesen oder Parkett kappt und die Fuge mit Kleber oder Mörtel füllt, baut eine Schallbrücke, die sich nicht mehr beseitigen lässt. Die Fuge zwischen Belag und Wand bleibt offen; die Sockelleiste wird nur an der Wand befestigt, nie am Boden.
Siehe Estrich im Altbau und Trittschall.
| Fehler | Folge |
|---|---|
| an Türzargen, Rohren und Säulen vergessen | Schallbrücke, Knackgeräusche |
| zu dünn bei Fußbodenheizung | der Estrich kann sich nicht ausdehnen, Risse im Estrich oder Belag |
| Folie nicht über den Streifen gezogen | Mörtel läuft hinter den Streifen und verbindet Estrich und Wand |
Bei Fußbodenheizung und großen Flächen aus Calciumsulfat-Fließestrich verlangen die Hersteller oft dickere Streifen als die üblichen 8 bis 10 mm. Siehe auch Dehnungsfuge und Fußleiste.
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