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Fußbodenheizung (Begriff)

Eine Flächenheizung mit Rohren im oder unter dem Boden. Sie arbeitet mit niedriger Vorlauftemperatur und passt deshalb gut zur Wärmepumpe – im Altbau scheitert sie aber oft an der Aufbauhöhe.

SystemAufbauhöheGeeignet fürRichtwert je m²
Nasssystem im Estrich100–160 mmMassivdecken, Komplettsanierung35–70 €
Trockensystem mit Wärmeleitblechen30–60 mmHolzbalkendecken60–110 €
Dünnschichtsystem, geklebt oder gefräst10–30 mmvorhandener Estrich oder Fliesen55–100 €
Nur Heizsystem mit Verlegung, ohne Estrich, Belag und Wärmeerzeuger, Stand 09/2026. Mit neuem Bodenaufbau liegt eine Nachrüstung oft bei 100 bis 200 € je m².

Reicht der Boden, um das Haus zu heizen?

Nicht immer. Die Oberfläche eines Wohnraumbodens darf aus Komfortgründen nur etwa 29 °C warm werden; damit gibt ein Fußboden grob 60 bis 90 Watt je m² ab. Ein unsanierter Altbau braucht aber oft 100 Watt und mehr – siehe Heizlast. Dann bleibt der Raum kühl oder es braucht zusätzlich Heizkörper. Zuerst dämmen, dann die Flächenheizung auslegen, ist deshalb die sichere Reihenfolge.

Auf einer Holzbalkendecke kommen fast nur Trockensysteme infrage. Wer alte Dielen behalten will, fährt mit einer Wandheizung oft besser. Der Belag darf die Wärme nicht zu stark bremsen: Sein Wärmedurchlasswiderstand sollte 0,15 m²K/W nicht überschreiten.

Siehe Vorlauftemperatur, Wärmepumpe und Estrich im Altbau.

Wie viel Aufbauhöhe eine Fußbodenheizung im Trocken- oder Nassaufbau kostet, zeigt der Fußboden-Planer.

Ob eine Fußbodenheizung in Ihrem Altbau reicht und welche Vorlauftemperatur sie braucht, rechnet der Flächenheizungs-Check Raum für Raum.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Arbeiten im Bestand anbieten.

Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

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  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Bezahlt wird der Service von den Handwerksbetrieben, die eine Anfrage annehmen.

Stand: 18.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub