Berechnet wird sie raumweise nach DIN EN 12831 aus den Wärmeverlusten über Wände, Fenster, Dach und Boden sowie über die Lüftung. Das Ergebnis in Watt bestimmt, wie groß der Wärmeerzeuger und wie groß jeder einzelne Heizkörper sein muss.
| Baualtersklasse | Spezifische Heizlast, unsaniert |
|---|---|
| bis 1918 | 120–160 W/m² |
| 1919–1945 | 110–150 W/m² |
| 1946–1959 | 100–140 W/m² |
| 1960–1978 | 90–130 W/m² |
| saniert nach heutigem Standard | 40–70 W/m² |
Im Bestand wird die Heizlast ohne Berechnung fast immer zu hoch angesetzt, weil der alte Kessel als Maßstab dient. Für eine Wärmepumpe ist das der teuerste Fehler: Sie wird zu groß, taktet und verbraucht mehr, als sie müsste. Siehe Heizung, Hydraulischer Abgleich und Energieberatung.
Eine erste Schätzung aus Ihrem Verbrauch, verteilt auf die Räume, liefert der Heizkörper-Check im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.
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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub