Die Anlage stellt die Vorlauftemperatur über die Heizkurve nach der Außentemperatur ein. Ausgelegt wird sie für den kältesten Tag, an den meisten Tagen des Jahres genügt deutlich weniger. Je niedriger sie sein darf, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe – den Zusammenhang zeigt das Diagramm unter Jahresarbeitszahl.
| Heizflächen | Typische Auslegung |
|---|---|
| Alte Radiatoren und Gussheizkörper | ausgelegt auf 70 bis 90 °C |
| Moderne Plattenheizkörper, großzügig bemessen | 45 bis 55 °C |
| Fußboden- oder Wandheizung | 30 bis 35 °C |
Der Test, den Sie selbst machen können
Begrenzen Sie im nächsten Winter an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung auf 55 °C. Bleiben alle Räume warm, taugen Ihre Heizkörper für eine Wärmepumpe. Wird ein Raum nicht warm, ist das genau der Heizkörper, der vergrößert werden muss – und nicht das ganze Haus.
Wege zu einer niedrigeren Vorlauftemperatur sind größere Heizkörper, ein hydraulischer Abgleich und die Dämmung der Hülle. Siehe Heizung und Wärmepumpe.
Welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen, rechnet der Heizkörper-Check im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau aus.
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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub