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Vorlauftemperatur

Die Temperatur des Heizwassers, das vom Wärmeerzeuger zu den Heizkörpern fließt. Sie entscheidet im Altbau darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft.

Die Anlage stellt die Vorlauftemperatur über die Heizkurve nach der Außentemperatur ein. Ausgelegt wird sie für den kältesten Tag, an den meisten Tagen des Jahres genügt deutlich weniger. Je niedriger sie sein darf, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe – den Zusammenhang zeigt das Diagramm unter Jahresarbeitszahl.

HeizflächenTypische Auslegung
Alte Radiatoren und Gussheizkörperausgelegt auf 70 bis 90 °C
Moderne Plattenheizkörper, großzügig bemessen45 bis 55 °C
Fußboden- oder Wandheizung30 bis 35 °C

Der Test, den Sie selbst machen können

Begrenzen Sie im nächsten Winter an einem kalten Tag die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung auf 55 °C. Bleiben alle Räume warm, taugen Ihre Heizkörper für eine Wärmepumpe. Wird ein Raum nicht warm, ist das genau der Heizkörper, der vergrößert werden muss – und nicht das ganze Haus.

Wege zu einer niedrigeren Vorlauftemperatur sind größere Heizkörper, ein hydraulischer Abgleich und die Dämmung der Hülle. Siehe Heizung und Wärmepumpe.

Welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen, rechnet der Heizkörper-Check im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau aus.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Arbeiten im Bestand anbieten.

Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Bezahlt wird der Service von den Handwerksbetrieben, die eine Anfrage annehmen.

Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub