Stabförmige Bauteile, die Lasten über eine Spannweite zu ihren Auflagern tragen. Im Altbau meist aus Vollholz, über Kellern und großen Öffnungen aus Stahl.
| Art | Typisch im Altbau | Worauf achten |
|---|---|---|
| Vollholzbalken aus Nadelholz | HolzbalkendeckenDachstühle | Auflagerfäule am Balkenkopf, Schädlingsbefall |
| Stahlträger, I-Profil | Kappendecken, Unterzüge, Stürze über Durchbrüchen | Rost an den Auflagern im Mauerwerk |
| Stahlbetonbalken und -stürze | ab den 1920er-Jahren | Carbonatisierung, Abplatzungen |
| Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz | Ersatz und Ertüchtigung heute | technisch getrocknet, maßhaltig, rissarm |
Für die Tragfähigkeit zählt die Höhe eines Balkens weit mehr als seine Breite: Ein doppelt so hoher Balken trägt etwa viermal so viel und biegt sich achtmal weniger durch. Deshalb liegen Deckenbalken immer hochkant.
Wechsel und Auswechslung
Wo eine Treppe, ein Schornstein oder ein Dachfenster eine Balkenlage unterbricht, fängt ein Querbalken – der Wechsel – die abgeschnittenen Balken ab und leitet ihre Last an die Nachbarbalken weiter. Wer nachträglich eine solche Öffnung schneidet, braucht einen Wechsel und einen Tragwerksnachweis.
Siehe Zimmerer & Statik, Hausbock und Nutzlast.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.