Festgelegte Streifen an Wand und Decke, in denen unsichtbar verlegte Elektroleitungen laufen dürfen. Wer später einen Nagel setzt oder ein Loch bohrt, weiß so, wo er nicht bohren sollte. Geregelt sind sie in der DIN 18015-3.
Waagerecht liegen die Zonen 15 bis 45 cm unter der Decke und 15 bis 45 cm über dem fertigen Fußboden, an Wänden mit Arbeitsflächen zusätzlich 100 bis 130 cm hoch. Senkrecht verlaufen sie 10 bis 30 cm neben Türen, Fenstern und Raumecken. Leitungen werden darin waagerecht oder senkrecht geführt, nie schräg. Schalter sitzen in der Regel auf etwa 105 cm Höhe, Steckdosen auf etwa 30 cm.
In Altbauten mit Leitungen von vor den 1970er-Jahren gilt das nicht: Dort laufen Leitungen oft diagonal oder quer durch die Wand. Vor dem Bohren hilft ein Leitungssucher, sicher ist er aber nicht. Wird die Elektrik erneuert, lohnt es sich, die offenen Schlitze vor dem Verputzen zu fotografieren.
Wann eine Erneuerung ansteht und was sie kostet, zeigt der Elektrik-Check. Mehr zur Ausführung steht unter Elektroinstallation im Altbau.
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