Die Decke zwischen dem unbeheizten Keller und dem ersten Wohngeschoss. Ungedämmt ist sie im Altbau der häufigste Grund für kalte Fußböden im Erdgeschoss.
| Bauart | Typisch für | U-Wert ungedämmt, etwa |
|---|---|---|
| Kappendecke | Gründerzeit bis 1950er-Jahre | 1,2 |
| Gewölbe | ältere Häuser, oft Vorkriegszeit | sehr unterschiedlich |
| Holzbalkendecke | bis in die 1950er-Jahre | 0,8 |
| Hohlstein- oder Rippendecke | 1920er- bis 1960er-Jahre | 1,1 |
| Stahlbetondecke | ab den 1950er-Jahren | 1,3 |
Gedämmt wird meist von unten: Platten werden geklebt, gedübelt oder an einer Unterkonstruktion befestigt. Das ist eine der günstigsten Dämmmaßnahmen überhaupt. Für die Förderung braucht die Decke danach U ≤ 0,25, das Gesetz verlangt bei einer Dämmung von unten U ≤ 0,30 oder bei begrenzter Höhe die höchstmögliche Dicke.
Welche Dicke in Ihren Keller passt und was das kostet, rechnet der Planer im Ratgeber Kellerdecke dämmen.
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