Die oberste, sichtbare Schicht des Fußbodens. Im Altbau entscheidet der Untergrund – schwingende Holzbalkendecke, unebene Rohdecke, Feuchte im Erdgeschoss – oft mehr über die Wahl als der Geschmack.
| Belag | Aufbauhöhe | Trittschall | Fußbodenheizung |
|---|---|---|---|
| Massivdiele, Massivparkett | 15–28 mm | hart, braucht Entkopplung | bedingt |
| Fertigparkett, Laminat | 8–15 mm | mit Dämmunterlage | gut |
| Vinyl, Designbelag | 2–6 mm | leise | sehr gut |
| Linoleum | 2–4 mm | leise | gut |
| Fliesen, Naturstein | 8–20 mm plus Kleber | hart | sehr gut |
| Teppich | 5–15 mm | sehr leise | schlecht |
Was der Altbau vorgibt
Auf einer Holzbalkendecke brauchen Fliesen eine entkoppelnde Ebene, weil die Decke arbeitet. Im Erdgeschoss ohne Sperrschicht gehört kein Holz direkt auf den alten Betonboden, und im Keller sind diffusionsoffene, mineralische Beläge oder Beschichtungen die bessere Wahl als dichte Kunststoffbeläge, unter denen sich Feuchte staut.
Vor dem Entfernen alter Beläge prüfen
Unter Linoleum, PVC und Teppich aus der Zeit vor 1993 können asbesthaltige Kleber oder Vinyl-Asbest-Platten liegen, unter altem Parkett teerhaltiger Kleber. Siehe Asbest und PAK.
Siehe Dielenboden, Fliesen, Fußboden und Kosten für Fußboden.
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Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.