Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

Für Handwerksbetriebe →

Geschossdecke

Die waagerechte, tragende Trennung zwischen zwei Geschossen. Im Altbau je nach Bauzeit sehr unterschiedlich gebaut – und das bestimmt, was man mit ihr machen kann.

DeckenartZeitErkennbar anWorauf achten
Holzbalkendeckebis in die 1950er-JahreDielen, schwingt, hohler KlangGewicht, Schall, Brandschutz
KappendeckeGründerzeit bis 1950er, oft im KellerStahlträger mit flachen GewölbenRost an den Trägern
Hohlstein- oder Rippendecke1920er- bis 1960er-JahreHohlkörper aus Ziegel zwischen BetonrippenDurchbrüche nur zwischen den Rippen
Stahlbetondeckeab den 1920er-Jahren, Standard ab den 1950ernmassiv, glatte UnterseiteBewehrung vor dem Bohren orten

Welche Decke vorliegt, zeigt oft schon der Blick von unten im Keller oder von oben auf dem Dachboden. Sicherheit gibt eine kleine Bauteilöffnung an unauffälliger Stelle.

Durchbrüche und neue Lasten

Eine Öffnung für eine Treppe, eine Kernbohrung für ein Fallrohr oder ein schweres Bad mit Wanne verändern die Lasten. Dafür braucht es einen Tragwerksnachweis – bei Holzbalken meist mit einem Wechsel, siehe Balken und Träger.

Siehe Oberste Geschossdecke und Nutzlast.

Die Decke zum unbeheizten Dachboden heißt oberste Geschossdecke. Wie man sie je nach Deckenart dämmt, steht im Ratgeber Oberste Geschossdecke dämmen.

Die Decke über dem Keller dämmt man meist von unten – siehe Kellerdecke dämmen.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen

Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.

Angebotsservice

Angebote vergleichen

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in acht kurzen Fragen. Wir suchen bis zu drei Betriebe in Ihrer Region, die auf Bestandsgebäude spezialisiert sind.

  1. 1Acht kurze Fragen zum Projekt
  2. 2Wir prüfen Betriebe in Ihrer Region
  3. 3Bis zu drei unverbindliche Angebote

Keine Vermittlungsgebühr für Eigentümer. Ihre Daten gehen nur an die Betriebe, die Ihre Anfrage bearbeiten.