Die waagerechte, tragende Trennung zwischen zwei Geschossen. Im Altbau je nach Bauzeit sehr unterschiedlich gebaut – und das bestimmt, was man mit ihr machen kann.
| Deckenart | Zeit | Erkennbar an | Worauf achten |
|---|---|---|---|
| Holzbalkendecke | bis in die 1950er-Jahre | Dielen, schwingt, hohler Klang | Gewicht, Schall, Brandschutz |
| Kappendecke | Gründerzeit bis 1950er, oft im Keller | Stahlträger mit flachen Gewölben | Rost an den Trägern |
| Hohlstein- oder Rippendecke | 1920er- bis 1960er-Jahre | Hohlkörper aus Ziegel zwischen Betonrippen | Durchbrüche nur zwischen den Rippen |
| Stahlbetondecke | ab den 1920er-Jahren, Standard ab den 1950ern | massiv, glatte Unterseite | Bewehrung vor dem Bohren orten |
Welche Decke vorliegt, zeigt oft schon der Blick von unten im Keller oder von oben auf dem Dachboden. Sicherheit gibt eine kleine Bauteilöffnung an unauffälliger Stelle.
Durchbrüche und neue Lasten
Eine Öffnung für eine Treppe, eine Kernbohrung für ein Fallrohr oder ein schweres Bad mit Wanne verändern die Lasten. Dafür braucht es einen Tragwerksnachweis – bei Holzbalken meist mit einem Wechsel, siehe Balken und Träger.
Siehe Oberste Geschossdecke und Nutzlast.
Die Decke zum unbeheizten Dachboden heißt oberste Geschossdecke. Wie man sie je nach Deckenart dämmt, steht im Ratgeber Oberste Geschossdecke dämmen.
Die Decke über dem Keller dämmt man meist von unten – siehe Kellerdecke dämmen.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.