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Autor: AltbauTeam

  • Wärmedämmung & Fenster: U-Wert, G-Wert & k-Wert

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    So erkennen Sie energiesparende Fenster

    Energieausweis, Wärmebild eines Altbaus, Taschenrechner und Geldscheine

    Fenster sind eine wichtige Komponente im Altbau. Sie entscheiden darüber, wie viel Licht in die Wohnung oder das Haus gelassen wird und erfüllen vor allem eine isolierende Wirkung. Was vor einigen Jahrzehnten mit einer schlichten Einfachverglasung anfing, hat sich mittlerweile zu einem der ausgereiftesten Bestandteile beim Hausbau oder der energieeffizienten Altbausanierung entwickelt.
    Neben der Beschaffenheit der Fenster an sich, zählt auch die sichere Dichtung von Fenster und Rahmen eine bedeutende Rolle.

    Erstes Kriterium: der U-Wert

    Der U-Wert ist besonders in der kalten Jahreszeit von großer Bedeutung. Er gibt an, wie viel Wärme über das Fenster nach draußen gelangt (Wärmedurchgangskoeffizient). Je höher dieser Wert,

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  • Atmende Wände im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Badsanierung.

    Abgeplatzter Putz gibt das Ziegelmauerwerk frei„Eine Wand muss atmen können“: Ein weit verbreitetes Klischee, das aber gänzlich falsch ist. Gerade Altbaubesitzer treffen auf diese Aussage sehr häufig, wenn es um eine zusätzliche Dämmung von außen her geht. Doch: Der Vorgang, der eine Wand atmen ließe, ist ein völliger Irrtum. Entstanden zunächst durch den Bauphysiker Max von Pettenkofers um 1800 ließ die damalige Feststellung die Forderung nach so genannten atmenden Wänden verlauten, um Schimmelbildung oder Feuchtigkeitsstau in Wohnräumen zu vermeiden. Doch im  Verlauf der Zeit wurde diese Behauptung widerlegt. Denn gerade in Phasen, in denen Feuchtigkeitsspitzen in den Innenräumen entstehen – sei es durch Kochen oder Duschen beispielsweise, wird zwar diese Feuchtigkeit von den oberen Schichten des Mauerwerks bzw. der (mehr …)
  • Einen Dachausbau planen

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    Der Dachausbau bietet die Möglichkeit, ungenutzte Flächen eines Wohngebäudes in wertvollen Wohnraum zu transformieren. Ein gut geplanter Dachausbau kann nicht nur den Wohnkomfort erhöhen, sondern auch den Wert der Immobilie steigern. In diesem Ratgeber finden Sie wichtige Hinweise und Tipps zur Planung eines erfolgreichen Dachausbaus.

    Planung einer Dachterrasse

    Anforderungen und Ziele

    Hell, freundlich, wohnlich – beim Ausbau des Dachgeschosses gilt es, verschiedene Anforderungen zu erfüllen. Im Vordergrund steht immer der Wohnkomfort, gefolgt von einer kostengünstigen, aber qualitativ hochwertigen Ausführung. Eine effiziente Dämmung ist dabei besonders wichtig, um eine angenehme Wärme im Raum zu gewährleisten. Dachfenster, die Tageslicht hereinlassen, sowie ein Anschluss an die bestehende Haustechnik runden das Bauprojekt ab.

    Wichtige Punkte zur Planung

    Um einen Dachausbau erfolgreich umzusetzen, sollten folgende Faktoren sorgfältig abgewogen werden:

    1. Notwendige Voraussetzungen

    • Treppenbau: Ist der Einbau einer Treppe erforderlich, um den Zugang zum Dachgeschoss zu ermöglichen?
    • Zustand der Bausubstanz: In welchem Zustand befinden sich Geschossboden, Wände und Dachkonstruktion?
    • Dämmung: Ist bereits eine Dämmung vorhanden, und in welchem Maße ist diese ausreichend?
    • Fenster: Müssen neue Fenster eingebaut werden, um Licht und Belüftung zu gewährleisten?
    • Anschluss an Haustechnik: Gibt es bereits Anschlüsse für Elektrizität, Wasser und Heizung?
    • Räumlichkeiten: Welche spezifischen Räume sollen im Dachgeschoss geschaffen werden (z.B. Schlafzimmer, Büro, Bad)?

    2. Zustand der Bausubstanz

    Besonderes Augenmerk sollte auf den Zustand von Boden, Wänden und Decken gelegt werden:

    • Boden: Wenn der Geschossboden renovierungsbedürftig ist, muss der Unterboden kontrolliert und gegebenenfalls verstärkt oder ersetzt werden. Auch der zukünftige Bodenbelag sollte in die Planung einfließen.
    • Wände: Diese müssen eventuell zusätzlich gedämmt oder begradigt werden. Hier kann ein Trockenausbau in Betracht gezogen werden.
    • Dachkonstruktion: Der Zustand des Gebälks sollte überprüft werden. Möglicherweise sind zusätzliche Dämmmaßnahmen oder eine Verkleidung erforderlich.

    Licht und Belüftung

    Naturlicht und frische Luft tragen maßgeblich zum Wohnkomfort bei. Der Einbau von Fenstern, insbesondere von Dachfenstern, sollte daher gut durchdacht sein. Diese nicht nur aus funktionalen, sondern auch aus ästhetischen Gründen gewählte Lösung wertet die Räume unter dem Dach erheblich auf.

    Anschluss an die Haustechnik

    Der Ausbau eines Dachgeschosses verlangt oft einen Anschluss an die bestehende Haustechnik. Dazu zählen:

    • Strom und Elektrik: Ausreichende Stromversorgung ist unerlässlich.
    • Wasserleitungen: Notwendig, wenn ein Badezimmer oder eine Küche im Dachgeschoss installiert wird.
    • Heizsystem: Ein Anschluss an das Heizsystem sorgt für eine angenehme Temperatur im neuen Wohnraum.

    Kostenfaktoren

    Die Kosten des Dachausbaus können stark variieren und hängen von verschiedenen Aspekten ab:

    • Art und Umfang der geplanten Räumlichkeiten: Größe und Funktion beeinflussen die Gesamtkosten.
    • Materialien: Hochwertige Materialien sind im Vorfeld zu selektieren.
    • Einrichtung und Ausstattung: Bodenbeläge, Lichtinstallationen und dekorative Elemente müssen in die Budgetplanung einfließen.

    Es ist bekannt, dass der Dachausbau als kostengünstiges Bauprojekt gilt, da viele Arbeiten in Eigenleistung erledigt werden können. Dennoch ist es ratsam, Fachpersonal für die Planung und Durchführung zu engagieren, um Garantieansprüche geltend machen zu können und Fehlerquellen frühzeitig zu vermeiden.

    Fazit

    Ein gut geplanter Dachausbau kann nicht nur den Wohnraum vergrößern, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie steigern. Durch eine sorgfältige Vorbereitung, Berücksichtigung der Bausubstanz und Einbeziehung von Fachleuten zur Planung und Ausführung wird sichergestellt, dass Ihr Projekt erfolgreich und nachhaltig umgesetzt wird. Nutzen Sie diese Phase der Renovierung, um einen Wohnraum zu schaffen, der Ihren Bedürfnissen entspricht und gleichzeitig eine angenehme, helle Atmosphäre bietet.

  • Effizient modernisieren im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Hausumriss mit Energieeffizienzklassen von A bis GFördermittel und individuelle Fördermöglichkeiten, Wirtschaftlichkeit und Wärmeeffizienz: Das Modernisieren eines Altbaus ist nach wie vor aufwändig, in jeder Hinsicht. Doch bevor es an die Sanierung geht, müssen die Schwachpunkte ermittelt werden. Im Zuge der hessischen Energiesparaktion wurde ein Schnell-Check erstellt, wie Verbraucher herausfinden können, ob und in welchem Maße die Modernisierung sinnvoll ist.

    Die Heizung

    Der Energieverbrauch der Heizung ist wohl einer der wichtigsten Bestandteile bei den Modernisierungsmaßnahmen. Ermitteln Sie selbst oder durch einen Fachmann Ihre Heizkosten pro qm und informieren Sie sich über Energieverbrauch und Effizienz. Holen Sie sich Hilfe bei einem scheinbar zu hohem Verbrauch oder lassen Sie den Verbrauch direkt von einem Fachmann ermitteln, der weitere Tipps und Beratungsmöglichkeiten bietet. Sowohl im Altbau als (mehr …)
  • Energiesparen im Altbau: Jetzt Förderung sichern!

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Heizung & Wärmepumpe.

    Haus in einer Seifenblase vor WolkenhimmelHohe Heizkosten, schlechte Dämmung oder sogar marode Bauweise sind nur wenige Gründe für eine Sanierung im Altbau. Gerade was Isolation und Wärmeeffizienz anbelangt, weisen Altbau-Gebäude im unsanierten Zustand meist utopische Werte auf. Wer Fenster austauscht, die Heizung erneuert oder eine vernünftige Dämmung nachträglich vorzunehmen plant, sollte sich auch Gedanken über Fördermöglichkeiten machen – denn diese sind gerade für Besitzer von Altbauten teils sehr lukrativ! Bund und Länder, aber auch die Landkreise, Städte oder Gemeinden bezuschussen Sanierungsmaßnahmen im Altbau im Rahmen verschiedener Förderprogramme. (mehr …)
  • Altbauwohnungen: Ein Spagat zwischen Romantik und Moderne

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Leerer heller Altbauraum mit hohen Rundbogenfenstern und ParkettHohe Decken, Holzbalken und alte Dielen: Sie sind charakteristisch für die historischen Altbauten und unterstreichen den Wert der romantischen Räumlichkeiten. Doch nicht immer sind Altbauwohnungen automatisch mit Romantik, belebender Geschichte und großen Räumlichkeiten verbunden. Um ein modernes, zeitgemäßes Raumklima in den zum Teil noch mit gut erhaltenem Stuck bestückten Zimmern einkehren zu lassen, empfiehlt sich eine gründliche Begutachtung. Marode Zustände des Mauerwerks, morsche Dielenbretter und bröselnder Putz sind nicht unbedingt eine Seltenheit in den historischen Gebäuden – die übrigens in Deutschland bis zu einem Baujahr (mehr …)
  • Austausch der Fensterverglasung im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    Zerbrochene Glasscheibe in einem alten HolzfensterIm Zuge nachträglicher Dämm-Maßnahmen darf auch die Möglichkeit der Erneuerung der Fenster nicht außer Acht gelassen werden. Doch auch wenn die Fenster bereits ein bestimmtes Alter überschritten haben, muss dies nicht unbedingt bedeuten, dass die Fenster vollständig ausgetauscht werden müssen. Bei gut erhaltenem und sorgfältig isoliertem Rahmen kann es auch ausreichend sein, die alte Verglasung durch eine spezielle Wärmeschutzverglasung auszutauschen. Lippendichtungen, genau eingestellte Beschläge, die einen richtigen, dichten Verschluss gewährleisten, und eine absehbare Beständigkeit der Fensterrahmen über 10 bis 15 Jahre muss gewährleistet werden können. Und auch ein entsprechendes Rahmenmaß sollte vorhanden sein, um die etwas (mehr …)
  • Die Fenster erneuern im Altbau

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    Geöffnetes weißes Fenster mit Blick auf Wiese und Himmel

    Kellerdeckendämmung, Wanddämmung innen, Wanddämmung außen und Heizungserneuerung: Im Zuge nachträglicher Dämm-Maßnahmen darf auch die Möglichkeit der Erneuerung der Fenster nicht außer Acht gelassen werden. Die Empfehlung zum Austausch der Fenster gilt grundsätzlich bereits für Modelle mit einem Alter von 20 Jahren und mehr. Bei Altbauhäusern im sanierungsbedürftigen Zustand liegt es also nahezu auf der Hand, auch einen Fensteraustausch durchzuführen – wurde dies nicht vor wenigen Jahren durchgeführt.
    Alte Modelle werden nach den aktuellen Standards ersetzt von Fenstern, die über eine spezielle Wärmeschutzverglasung verfügen. Diese Fenster sind ausgestattet mit zwei, neuerdings auch drei, planparallel liegenden Flachglasscheiben, die eine besonders gute Wärmedämmung

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  • Die Kerndämmung im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fassade dämmen im Altbau.

    Wandschnitt durch zweischaliges Mauerwerk: Kalksandstein, Lochziegel, Dämmschicht und KlinkerWenn auch seltener vorhanden, sollte bei Altbau-Gebäuden mit zweischaligem Mauerwerk über eine nachträgliche Kerndämmung nachgedacht werden. Nässe- oder Stockflecken und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind die Folgen einer mangelhaften, schlechten, alten oder überhaupt nicht vorhandenen Kerndämmung. Die Kerndämmung in Form einer Luftschicht tritt zwischen einer inneren und einer äußeren Mauerwerkschale auf und soll damit in ihrer Funktion als Dämmung und Isolation möglichst wirksam sein. Durch ihre Dicke von 6 bis 7 Zentimeter ist es möglich, bei den nachträglichen Dämm-Maßnahmen diese Luftschicht mit Dämm-Material zu befüllen. Durch das Herausnehmen von Steinen aus dem äußeren Mauerwerk oder über Löcher, die in die Außenschale gebohrt (mehr …)
  • Energie sparen mit dem Altbau? Mit Solarstrom aus Sonnenlicht!

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Förderung 2026.

    Photovoltaikanlage auf einem roten Ziegeldach vor blauem HimmelAktueller denn je – und viele weise Ratschläge: Strom aus Sonnenlicht zu erzeugen liegt im Trend. Doch geht dieser Trend auch in Richtung Altbau? Ja! Mit den entsprechenden Voraussetzungen steht einem Altbau nichts im Weg, diesen für eine Solaranlage bzw. PV-Anlage einzuplanen. Strom aus Sonnenlicht – das bedeutet natürlich eine entsprechend schattenfreie, um circa 30 Grad geneigte Fläche in Richtung Süden mit einer rentablen Größe von 10 bis 15 Quadratmetern Fläche. Aufständerungen bieten eine Lösung für gerade Flächen. Trotz eines nicht unwesentlichen finanziellen Aufwands von rund 2.800 bis 4.500 Euro je Kilowatt Höchstleistung (kWp) der Anlage in einer Größe von circa 10 Quadratmetern gilt eine Photovoltaikanlage mit Stromerzeugung zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz als dennoch rentabel. Mit einer Solaranlage in der (mehr …)
  • Dämmung im Altbau: Nachträglich, sinnvoll isolieren

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fassade dämmen im Altbau.

    Nahezu jeder Altbaubesitzer wird in Zeiten der Renovierung vor eine der wichtigsten Fragen in der gesamten Sanierungsmaßnahme gestellt: Wie soll das historische Gebäude sinnvoll nachträglich und langfristig gedämmt werden? Zunächst ist es wichtig, das Baujahr des Gebäudes genau zu kennen. Denn: Altbau ist nicht (mehr …)
  • Neu Bauen oder lieber einen Altbau sanieren?

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Beides – die Altbausanierung und der Neubau – haben beim Hausbau Vor- und Nachteile. Die energieeffiziente Sanierung eines Altbaus wird von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gefördert.

    Vorteile der Altbausanierung

    Das Umfeld ist organisch gewachsen, eine Infrastruktur ist vorhanden und möglicherweise bekannt. Erschließungskosten für den Hausbau entfallen, die Zeiten für eine Sanierung sind in der Regel kürzer. Wenn die Bausubstanz instand ist und nicht entkernt werden muss, spricht nichts gegen (mehr …)