| Beanspruchung | Bedeutung | Klasse nach DIN 18533 |
|---|---|---|
| Bodenfeuchte | Kapillarwasser im Boden, praktisch immer vorhanden | W1-E |
| Nicht stauendes Sickerwasser | fließt in durchlässigen Böden ab | W1-E |
| Stauwasser | staut sich in Lehm- und Tonböden vor der Wand | W2-E |
| Grundwasser, Hochwasser | drückt dauerhaft oder zeitweise gegen die Wand | W2-E |
Den Grundwasserstand erfährt man über die Messstellen der Landesbehörden, die oft online einsehbar sind, aus einem Baugrundgutachten, aus alten Bauakten oder von Nachbarn mit Brunnen. Maßgeblich für die Planung ist nicht der heutige, sondern der höchste zu erwartende Wasserstand.
Gegen drückendes Wasser helfen im Neubau die weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton oder die schwarze Wanne mit außenliegender Abdichtung. Im Altbau ist beides nachträglich schwierig; eine Möglichkeit ist eine innen eingebaute Betonwanne. Eine Drainage hilft bei Grundwasser nicht. Siehe Fundament und Feuchtigkeit & Keller.
Ob wirklich Grundwasser oder doch Kondensat hinter der feuchten Wand steckt, prüft die Feuchte-Diagnose.
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Stand: 16.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub