| Außenfensterbank | Innenfensterbank | |
|---|---|---|
| Aufgabe | Wasser von Fassade und Fensteranschluss ableiten | Ablage, Abschluss der Laibung |
| Material | Aluminium, Naturstein, Klinker, Zink | Naturstein, Holz, Kunststein |
| Worauf achten | Gefälle nach außen, Überstand mit Tropfkante, seitliche Aufkantung | Abstand zum Heizkörper, damit warme Luft aufsteigen kann |
Außenfensterbänke brauchen ein spürbares Gefälle – als Faustwert mindestens 5 Grad – und müssen etwa drei bis vier Zentimeter vor die fertige Fassade ragen, mit einer Tropfkante an der Unterseite. Sonst läuft das Wasser an der Wand hinunter und hinterlässt die bekannten Schmutzstreifen unter jedem Fenster. Seitlich schließen Bordprofile oder Aufkantungen das Wasser ab.
Bei der Fassadendämmung verlängern
Wer ein Wärmedämmverbundsystem aufbringt, macht die Wand 12 bis 20 Zentimeter dicker. Die alte Fensterbank endet dann in der Dämmung, und Regenwasser läuft direkt hinein. Neue Fensterbänke mit ausreichendem Überstand und Endkappen gehören deshalb in jedes Dämmangebot – ebenso die Dämmung der Laibung.
Die Silikonfuge an Natursteinfensterbänken
Die Fuge zwischen Fensterbank und Rahmen oder Wand ist eine Wartungsfuge und wird elastisch geschlossen. Bei Naturstein nur mit einem dafür geeigneten Silikon – normales Silikon kann in den Stein einwandern und dunkle Ränder hinterlassen. Nie die Entwässerungsöffnungen im Fensterrahmen zuschmieren.
Siehe Fenster im Altbau, Dehnungsfuge und Brüstung und Geländer.
Alle Anschlüsse einer Fassadendämmung im Überblick: Ratgeber Fassade dämmen im Altbau.
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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub