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Xylamon

Handelsname eines in Deutschland weit verbreiteten Holzschutzmittels, im Sprachgebrauch oft stellvertretend für die ganze Produktgruppe. Bis in die 1980er-Jahre enthielten solche Mittel häufig Pentachlorphenol (PCP) und Lindan – Stoffe, die heute verboten sind und aus behandeltem Holz bis heute ausgasen können.

PCP ist in Deutschland seit 1989 verboten. Behandelt wurde damals großflächig und oft in Eigenleistung: Dachstühle, Holzverkleidungen an Decken und Wänden, Fachwerk, Dielen. In warmen Dachräumen gasen die Wirkstoffe stärker aus als in kühlen.

HinweisAussagekraft
Chemischer Geruch in warmen DachräumenAnlass für eine Messung, kein Beweis
Alte Rechnungen, Dosen oder Etikettensehr aufschlussreich
Holzbauteile aus den 1960er- bis 1980er-Jahrenerhöhte Wahrscheinlichkeit
Holzprobe oder Raumluftmessung im Labordie einzige sichere Aussage
Sehen kann man die Belastung am Holz meist nicht.

Weil die Wirkstoffe überwiegend in den äußeren Millimetern sitzen, lässt sich belastetes Holz oft durch Abhobeln sanieren. Wo das nicht geht, wird es mit einer sperrenden Beschichtung und einer luftdichten Verkleidung vom Raum getrennt, im Extremfall ausgebaut. Die Arbeiten gehören in die Hand eines Fachbetriebs, der Abfall ist gefährlicher Abfall. Siehe Schadstoffsanierung, Chemischer Holzschutz und Gemeiner Nagekäfer.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Arbeiten im Bestand anbieten.

Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Bezahlt wird der Service von den Handwerksbetrieben, die eine Anfrage annehmen.

Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub