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Nachkriegsbau, proKlima und Fernwärmesatzung

Altbausanierung in Hannover

Laut Zensus 2022 sind in Hannover nur 23,4 % der 69.115 Wohngebäude vor 1949 gebaut, fast die Hälfte entstand dagegen 1949–1978. Wer dämmen, Fenster tauschen oder auf Wärmepumpe oder Fernwärme umsteigen will, sollte die Fristen des Förderfonds proKlima kennen: Für das Förderjahr 2026 ist Antragsschluss der 31.10.2026, das Programm 2027 war am 24.10.2026 noch nicht veröffentlicht.

proKlima: Antragsschluss für 2026 ist der 31.10.2026

Der Förderfonds „proKlima – Der enercity-Fonds“ bezuschusst in Hannover Dämmung, Fenster, Wärmepumpen und Wärmenetzanschlüsse; die Antragsfrist für das Förderjahr 2026 endet am 31.10.2026, ein Programm für 2027 ist noch nicht veröffentlicht (proKlima Förderprogramm 2026, Version 1.4 vom 08.07.2026). Gefördert wird in Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze. Den Antrag stellen Sie grundsätzlich vor der Beauftragung, Eigenleistung ist ausgeschlossen. Läuft parallel eine Bundesförderung für Einzelmaßnahmen (BEG EM), geht der proKlima-Antrag spätestens vier Wochen nach dem Bescheid des Bundes ein (proKlima).

ProgrammTrägerWasStandLink
Nachhaltige DämmungproKlima – Der enercity-FondsDach 10 €/m² (max. 10.000 €), Außenwand 30 €/m² (max. 30.000 €), Mehrfamilienhaus-Außenwand 10 €/m² (max. 10.000 €)Antragsfrist 31.10.2026Richtlinie 2026
Neue FensterproKlima – Der enercity-Fonds30 €/m² (max. 3.000 €); im Denkmal 100 €/m² (max. 10.000 €)Antragsfrist 31.10.2026Richtlinie 2026
Wärmepumpe, Bonus Wärmepumpe+proKlima – Der enercity-Fondsbis 5 % der Kosten, max. 1.500 € bis 10.000 €; Bonus 15 €/m² Bauteilfläche, max. 6.000 €Antragsfrist 31.10.2026Richtlinie 2026
WärmenetzanschlussproKlima – Der enercity-Fondserstmaliger Anschluss an Nah- oder Fernwärme: bis 5 %, max. 25.000 €Antragsfrist 31.10.2026Richtlinie 2026
Förderprogramm 2027proKlima – Der enercity-Fonds–noch nicht veröffentlicht (Abruf 24.10.2026)proKlima

Eine Hürde für viele Angebote: proKlima fördert 2026 nur Dämmstoffe mit natureplus- oder IBR-Zertifikat, bei Mehrfamilienhäusern zusätzlich Wärmedämmverbundsysteme mit Blauem Engel. Mineralwolle, EPS und die Dämmung der obersten Geschossdecke sind ausgeschlossen. Innendämmung wird nur zusammen mit einer geförderten Qualitätssicherung bezuschusst (75 %, höchstens 1.000 € je Wohnung). Fragen Sie den Betrieb deshalb früh, welches Material er anbietet.

Bundeszuschüsse über KfW und BAFA beantragen Sie in Hannover getrennt von proKlima; den Stand 2026 erklärt der Ratgeber Förderung für die Altbausanierung 2026. Wie die beiden Wege in Ihrem Fall zusammenspielen, klären Sie vor dem ersten Antrag mit proKlima. Vom Land Niedersachsen kommen zwei Programme der NBank hinzu, beantragt über die Wohnraumförderstelle der Stadt: Für selbst genutztes Wohneigentum (Stand 10.07.2026) gibt es bei passendem Einkommen ein zinsloses Darlehen bis 60 % der Kosten, höchstens 60.000 €, und je nach Verbesserung der Effizienzklasse einen Zuschuss von 10 bis 30 %; gefördert werden nur Häuser, die bis 07.12.2004 fertiggestellt wurden. Für Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern gibt es zinslose Darlehen bis 75 % der Modernisierungskosten, Anträge müssen bis 31.12.2026 eingehen. Einen Anspruch auf die Förderung gibt es nicht.

Fernwärmesatzung in Hannover: Anschlusspflicht erst beim Heizungswechsel und ab 25 kW

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat die kommunale Wärmeplanung samt acht Umsetzungsmaßnahmen am 27.03.2025 beschlossen (Pressemitteilung der Stadt). Sie unterscheidet fünf Gebietstypen: Fernwärme-Satzungsgebiet, Erweiterungsgebiet, Prüfgebiete für Fern- und für Nahwärme sowie Gebiete für dezentrale Lösungen. Unmittelbar bindend ist der Plan laut Stadt nicht.

Bindend ist dagegen die Fernwärmesatzung. Laut den Antworten der Stadt auf häufige Fragen (FAQ Fernwärmesatzung, Stand 20.05.2026) gilt im Satzungsgebiet:

  • Die Anschlusspflicht entsteht erst, wenn die Wärmeerzeugung wesentlich geändert oder erneuert wird.
  • Sie greift erst ab 25 kW Gesamtnennwärmeleistung.
  • Emissionsfreie Anlagen wie Wärmepumpen können zu einer Befreiung führen.
  • Ob ein Haus im Satzungsgebiet liegt, zeigt eine Karte von enercity.

Die Satzung gilt laut Stadt unabhängig von Änderungen des Bundesrechts. Wo die FAQ noch mit der 65-%-Regel argumentieren, beziehen sie sich auf das alte Gebäudeenergiegesetz: Seit 29.07.2026 heißt es Gebäudemodernisierungsgesetz, die pauschale 65-%-Vorgabe für neue Heizungen ist entfallen (GModG, Bundesregierung). Wer nach dem 29.07.2026 eine Gas-, Öl- oder Flüssiggasheizung neu in ein bestehendes Gebäude einbaut, muss allerdings sicherstellen, dass ab 2029 mindestens 10 %, ab 2030 15 %, ab 2035 30 % und ab 2040 60 % der Wärme aus Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff stammen; auch Solarthermie oder eine Wärmepumpen-Hybridheizung können die Pflicht erfüllen (§ 43 GModG).

46,3 % der Wohnhäuser in Hannover entstanden zwischen 1949 und 1978

Hannover ist eine Stadt der Nachkriegsbauten: Von 69.115 Wohngebäuden wurden laut Zensus 2022 nur 16.146 vor 1949 errichtet (23,4 %), aber 32.021 in den drei Jahrzehnten danach; bis einschließlich 1978 sind es 69,7 %.

BaujahrWohngebäudeAnteil
vor 19196.1488,9 %
1919–19489.99814,5 %
1949–197832.02146,3 %
1979 und später20.94830,3 %
insgesamt69.115100 %

Quelle: Zensus 2022, Tabelle 3000G-2006 (Wohngebäude), Stichtag 15.05.2022. Die Anteile sind aus den Zensuswerten gerechnet, die zur Geheimhaltung leicht verändert sind.

Ein Grund steht im Portal des Stadtbezirks Mitte: 1945 lagen dort fast zwei Drittel der Gebäude in Trümmern oder waren ausgebrannt (Die Keimzelle der Stadt). Die Häuser der Jahrgänge 1949–1978 wurden meist vor den ersten gesetzlichen Wärmeschutzvorgaben gebaut. Wurden Dach, Außenwand und Fenster seither nicht erneuert, setzen genau dort die proKlima-Programme an.

Gründerzeit-Blockrand in Linden und der List, Wiederaufbau in der Innenstadt

Nach 1871 erlebte Hannover laut Stadtbezirksportal Mitte einen Gründerzeitboom mit neuen Industriebetrieben und Stadtvierteln; Dörfer wurden eingemeindet. Beim Wiederaufbau unter Stadtbaudirektor Rudolf Hillebrecht wurden für neue Verkehrsachsen auch erhaltene Gebäude des 18. und 19. Jahrhunderts abgerissen.

  • Linden-Nord und Linden-Mitte: Die Stadt beschreibt die Baustruktur der Lindener Stadtteile als von gründerzeitlicher Blockrandbebauung geprägt. Linden war Industriestadt und gehört seit 1920 zu Hannover (Grundstücksausschreibung Linden-Nord, Oktober 2026).
  • List und Vahrenwald: vorwiegend Blockrand mit begrünten Innenhöfen; Einfamilienhäuser stehen vor allem an der Eilenriede, in der nördlichen List und am Mittellandkanal. Baujahre nennt die Stadt dazu nicht (Stadtbezirk Vahrenwald-List).

Baudenkmal in Hannover: Auch reine Instandhaltung braucht die Genehmigung der Stadtdenkmalpflege

Für Baudenkmale im Stadtgebiet ist die Stadtdenkmalpflege im Fachbereich Baupflege und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Hannover zuständig (Denkmalschutz und Denkmalpflege). Laut Stadt sind alle verändernden und auch instand haltenden Maßnahmen an einem Baudenkmal genehmigungspflichtig, ebenso Nutzungsänderungen und Werbeanlagen. Den Antrag stellen Sie schriftlich; die denkmalrechtliche Genehmigung selbst kostet keine Gebühr. Eine Gesamtzahl der Baudenkmale nennt die Stadt auf dieser Seite nicht.

Bei einem vermieteten Baudenkmal kommen erhöhte Absetzungen nach § 7i EStG in Betracht, bei eigener Nutzung der Abzug nach § 10f EStG. In Hannover stellt die Stadtdenkmalpflege dafür auf Antrag einen gebührenpflichtigen Grundlagenbescheid aus. Sie verlangt die denkmalrechtliche Genehmigung, eine Abstimmung vor Beginn der Arbeiten und die Originalrechnungen. Zuschüsse wie die proKlima-Fensterförderung verringern die begünstigten Aufwendungen; Einzelheiten gehören zur Steuerberatung.

Ein großer Teil von Limmer wurde am 06.11.2002 rechtsverbindlich als Sanierungsgebiet festgelegt (Städtebauliche Sanierung). Die Seite hat den Stand 13.02.2021; ob die Festlegung heute noch gilt, ist dort nicht bestätigt. Nur solange sie gilt, kommt für Gebäude im Gebiet § 7h EStG (bei Selbstnutzung § 10f EStG) in Frage. Sicher förmlich festgelegt sind nach den Seiten der Stadt die neueren Gebiete Körtingsdorf in Badenstedt und Davenstedt (beide seit 2024), dazu Mühlenberg (2015) und Hainholz (seit 2001, 2025 teilweise aufgehoben); für Oberricklingen Nord-Ost, Sahlkamp-Mitte und Stöcken ist der aktuelle Stand auf den Stadtseiten nicht bestätigt. Fragen Sie bei der Stadterneuerung der Stadt nach, bevor Sie damit rechnen.

Ökologische Dämmstoffe, Dreifachglas, Wärmepumpen-Bonus: Hannovers Regeln für die Gewerke

  • Dach: proKlima zahlt 10 €/m², wenn der U-Wert nach der Dämmung höchstens 0,14 W/(m²K) beträgt. Die oberste Geschossdecke ist nicht förderfähig. Mehr zur Dachdämmung im Altbau.
  • Fassade: Für die Außenwand gibt es 30 €/m², bei Mehrfamilienhäusern 10 €/m², jeweils nur mit zertifizierten Dämmstoffen. Siehe Fassade dämmen und sanieren.
  • Fenster: Gefördert werden Dreifachfenster mit Uw bis 0,8; im Baudenkmal genügt Uw bis 1,0 bei 100 €/m². Für Holzfenster verlangt proKlima einen FSC-Nachweis; im Denkmal ist zusätzlich die Genehmigung der Stadtdenkmalpflege nötig. Hinweise im Ratgeber neue Fenster für alte Häuser.
  • Heizung: Der Bonus Wärmepumpe+ setzt voraus, dass im selben Förderjahr auch Dämmung oder Fenster gefördert werden. Im Fernwärme-Satzungsgebiet vorher die Befreiung klären; mehr zum Heizungstausch.
  • Energieberatung: Für Denkmal-Fenster verlangt proKlima eine Wärmebrückenberechnung an einem Beispielfenster und ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Beides erstellen Fachleute, etwa im Rahmen einer Energieberatung.

Erst Antrag, dann Auftrag: Förderung, Fernwärmegebiet und Denkmalstatus prüfen

Planen Sie Dämmung, Fenster oder Wärmepumpe, reichen Sie den proKlima-Antrag vor dem Auftrag ein; für das Förderjahr 2026 ist Antragsschluss der 31.10.2026, danach gilt das Programm 2027, sobald proKlima es veröffentlicht. Prüfen Sie parallel auf der enercity-Karte, ob Ihr Haus im Fernwärme-Satzungsgebiet liegt, und bei der Stadtdenkmalpflege, ob es ein Baudenkmal ist. Mit diesen Antworten holen Sie Angebote ein – über den Kasten „Angebote anfordern“ oder direkt bei Betrieben aus der Liste.

Stand der Daten: 24.10.2026. Die rechtlichen und steuerlichen Hinweise geben den Stand der genannten Vorschriften und Quellen wieder und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Förderprogramme können jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden; maßgeblich sind allein die Richtlinien und Bescheide der jeweiligen Förderstelle, einen Anspruch auf Förderung begründen diese Angaben nicht.

Quellen

Betriebe in Hannover

„Anzeige“: Der Betrieb zahlt uns für einen Platz über der Liste. „Partnerbetrieb“: hat einen Partnervertrag mit uns und bezahlt je angenommene Anfrage; auf die Reihenfolge der Liste hat das keinen Einfluss. „Basisprofil“: Eintrag aus den öffentlichen Angaben des Betriebs (Impressum); der Betrieb hat ihn nicht beantragt, ist kein Partner und erhält über uns keine Anfragen.

Alle Einträge auf dieser Seite haben wir aus öffentlichen Angaben der Betriebe angelegt; keiner der Betriebe hat sein Profil bisher selbst übernommen.

Dachsanierung 5 Betriebe

  1. Friedrich Bedachungen GmbH

    30519 Hannover

    • Dachsanierung

    Basisprofil

  2. Globke GmbH & Co. KG

    30659 Hannover

    • Dachsanierung
    • Zimmerer- und Holzbauarbeiten

    Basisprofil

  3. Heinrich Goldmann Bedachungsgesellschaft mbH

    30165 Hannover

    • Dachsanierung
    • Fassade & Dämmung
    • Kellerabdichtung & Feuchtigkeit

    Basisprofil

  4. Holzapfel GmbH

    30559 Hannover

    • Dachsanierung
    • Fassade & Dämmung

    Basisprofil

  5. Vierk Dachdeckerei & Holzbau GmbH

    30419 Hannover

    • Dachsanierung

    Basisprofil

Fassade & Dämmung 5 Betriebe

  1. Dr. Gustav Schädla GmbH & Co. KG

    30177 Hannover

    • Fassade & Dämmung
    • Maler- & Putzarbeiten
    • Schadstoffsanierung

    Basisprofil

  2. Kellner-Bau Michael Kellner GmbH

    30519 Hannover

    • Fassade & Dämmung
    • Kernsanierung

    Basisprofil

  3. Malermeister Grieß GmbH

    30161 Hannover

    • Fassade & Dämmung
    • Fußboden & Estrich
    • Maler- & Putzarbeiten

    Basisprofil

  4. Malermeister Schmitz GmbH

    30659 Hannover

    • Fassade & Dämmung
    • Fußboden & Estrich
    • Kellerabdichtung & Feuchtigkeit
    • Maler- & Putzarbeiten

    Basisprofil

  5. Mosinski Malermeister GmbH

    30165 Hannover

    • Fassade & Dämmung
    • Maler- & Putzarbeiten

    Basisprofil

Fenster & Außentüren 5 Betriebe

  1. AKV Fenster Fassaden Technik GmbH & CO. KG

    30179 Hannover

    • Fenster & Außentüren

    Basisprofil

  2. Klauenberg GmbH

    30455 Hannover

    • Fenster & Außentüren

    Basisprofil

  3. Nagelschmidt Fenster und Rolladen GmbH

    30453 Hannover

    • Fenster & Außentüren

    Basisprofil

  4. Silinski Rolladen GmbH

    30453 Hannover

    • Fenster & Außentüren

    Basisprofil

  5. Tischlerei Schenke GmbH

    30519 Hannover

    • Fenster & Außentüren

    Basisprofil

Heizung & Wärmepumpe 5 Betriebe

  1. Bonnes-Boxhorn GmbH

    30625 Hannover

    • Heizung & Wärmepumpe
    • Badsanierung
    • Elektroinstallation

    Basisprofil

  2. Günter Mischke GmbH

    30419 Hannover

    • Heizung & Wärmepumpe
    • Kernsanierung

    Basisprofil

  3. Hartzsch Sanitär- und Heizungstechnik GmbH

    30419 Hannover

    • Heizung & Wärmepumpe
    • Badsanierung

    Basisprofil

  4. Helmut Vesterling GmbH

    30559 Hannover

    • Heizung & Wärmepumpe
    • Elektroinstallation

    Basisprofil

  5. Hugo Bengsch Sanitär- und Heizungstechnik GmbH

    30419 Hannover

    • Heizung & Wärmepumpe
    • Badsanierung

    Basisprofil

So sortieren wir

Oben stehen als „Anzeige“ gekennzeichnete Betriebe, die uns für einen Platz in dieser Stadt bezahlen; Betriebe mit Premium Plus stehen vor den übrigen, innerhalb beider Gruppen wechselt die Reihenfolge täglich. Darunter stehen alle übrigen Betriebe im Verzeichnis mit Sitz in der Stadt, gruppiert nach ihrem Hauptgewerk und innerhalb der Gruppe alphabetisch. Außer der Premium-Platzierung ändern weder Zahlungen an uns noch ein Partnervertrag die Reihenfolge. Nach Entfernung zu Ihrer Postleitzahl sortieren Sie auf den Seiten der einzelnen Gewerke. Andere Betriebe in Ihrer Region können ebenso gut oder günstiger sein.

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  • Ihre ersten drei angenommenen Anfragen sind kostenlos
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  • Monatlich kündbar, Gebiet und Gewerke selbst wählen
Partner werden So funktioniert es

Schon im Verzeichnis? Ihr Profil verwalten Sie unter Mein Betrieb.

Häufige Fragen zur Altbausanierung in Hannover

Bis wann muss ich in Hannover meinen proKlima-Antrag stellen?

Für das Förderjahr 2026 bis spätestens 31.10.2026, und zwar bevor Sie den Handwerksbetrieb beauftragen. Ein Programm für 2027 hat proKlima bis zum 24.10.2026 nicht veröffentlicht. Erhalten Sie zugleich Bundesförderung für Einzelmaßnahmen, gilt eine Frist von vier Wochen nach dem Bundesbescheid.

Muss mein Haus in der List an die Fernwärme, wenn ich die Gasheizung tausche?

Laut Stadt nur, wenn es im Fernwärme-Satzungsgebiet liegt und die Heizanlage mindestens 25 kW Gesamtnennwärmeleistung hat. Planen Sie eine emissionsfreie Anlage wie eine Wärmepumpe, kann das zu einer Befreiung führen. Die Lage zeigt eine Karte von enercity.

Fördert proKlima in Hannover auch Mineralwolle oder Styropor?

Nein. 2026 bezuschusst proKlima nur Dämmstoffe mit natureplus- oder IBR-Zertifikat, bei Mehrfamilienhäusern auch Dämmsysteme mit Blauem Engel. Mineralwolle und EPS sind ausgeschlossen, ebenso die Dämmung der obersten Geschossdecke.

Brauche ich für Reparaturen an meinem denkmalgeschützten Haus in Hannover eine Genehmigung?

Ja. Laut Landeshauptstadt Hannover sind an Baudenkmalen auch instand haltende Arbeiten genehmigungspflichtig, nicht nur Umbauten. Die Genehmigung beantragen Sie schriftlich bei der Stadtdenkmalpflege; sie ist gebührenfrei. Wer Steuervorteile nutzen will, stimmt die Arbeiten vorher ab.

Stand der Daten: Oktober 2026 · Quellen und Abrufdaten stehen im Text.