Asbestzement ist festgebunden: Solange die Platten intakt sind und nicht bearbeitet werden, geben sie kaum Fasern ab. Das ändert sich bei Bruch, beim Bohren und Schneiden und mit fortschreitender Verwitterung der Oberfläche. Ob eine Platte asbesthaltig ist, lässt sich nicht am Aussehen erkennen; Aufdrucke auf der Rückseite helfen manchmal, sicher ist nur die Laboranalyse.
Was an Asbestzementdächern verboten ist
Unbeschichtete Dächer und Wandverkleidungen aus Asbestzement dürfen nicht überdeckt, überbaut, beschichtet oder gereinigt werden – auch nicht mit dem Hochdruckreiniger. Dazu zählt die Aufständerung: Eine Photovoltaikanlage auf einem Asbestzementdach ist nicht zulässig. Wer Solar will, muss das Dach vorher sanieren lassen.
| Rückbau | Richtwert |
|---|---|
| Dachplatten zerstörungsfrei abnehmen, verpacken, entsorgen | 30–70 € je m² |
| Fassadenplatten | 40–90 € je m² |
| Gerüst | zusätzlich |
Siehe Asbest, TRGS 519 und Schadstoffsanierung.
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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub