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Hochtemperatur-Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe, die Vorlauftemperaturen von 70 °C oder mehr erreicht. Sie kann Heizkörper versorgen, die einst für einen Öl- oder Gaskessel ausgelegt wurden.

Möglich machen das vor allem Kältemittel wie Propan (R290) oder CO₂ (R744) und eine mehrstufige Verdichtung. Viele aktuelle Luft-Wasser-Wärmepumpen mit Propan schaffen 70 °C, einige 75 °C. Physikalisch gilt aber unverändert: Je größer der Abstand zwischen Außenluft und Heizwasser, desto mehr Strom braucht die Anlage.

Vorlauftemperatur an kalten TagenJahresarbeitszahl Luft-Wasser, grobe Orientierung
35 °C, Flächenheizung4,0–4,5
45 °C3,5–4,0
55 °Crund 3,0
65–70 °Cum 2,5
Richtwerte bei guter Planung; Messwerte aus Feldtests streuen stark. Erklärung unter Jahresarbeitszahl.

Braucht mein Altbau das?

Seltener, als man denkt. Die Höchsttemperatur wird nur an wenigen Frosttagen gebraucht – wenn überhaupt. Ein Test mit der Heizkurve im Winter zeigt, wie viel Vorlauf das Haus tatsächlich braucht. Oft reichen 50 bis 55 °C, wenn einzelne Heizkörper getauscht werden und ein hydraulischer Abgleich gemacht ist.

Hochtemperatur sinnvollBesser zuerst anders lösen
Denkmal, in dem weder Dämmung noch größere Heizkörper möglich sindeinzelne zu kleine Heizkörper – tauschen
Mehrfamilienhaus mit zentraler WarmwasserbereitungVorlauf nur aus Gewohnheit hoch eingestellt
Übergang, bis die Gebäudehülle saniert istfehlender Abgleich, klemmende Ventile

Siehe Wärmepumpe, Hybridheizung, Vorlauftemperatur und Heizung.

Ob Ihr Haus wirklich hohe Temperaturen braucht, zeigt der Heizkörper-Check im Ratgeber Wärmepumpe im Altbau.

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Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub