Kalkputz härtet, indem er Kohlendioxid aus der Luft aufnimmt – er braucht dafür Zeit und Feuchte, nicht Hitze. Er nimmt Feuchte aus der Raumluft auf, gibt sie wieder ab und lässt die Wand dahinter trocknen. Genau deshalb gehört er auf historisches Mauerwerk: Ein dichter Zement- oder Gipsputz schließt Feuchte in der Wand ein, und die sucht sich dann ihren Weg durch die Oberfläche.
| Putz | Diffusion | Feuchte | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Kalkputz | sehr offen | puffert | historisches Mauerwerk, Gefache, Innendämmung |
| Lehmputz | sehr offen | puffert stark | innen, Fachwerk – nicht spritzwasserfest |
| Gipsputz | offen | nimmt schnell auf | trockene Innenräume |
| Zementputz | dicht | kaum | Sockel, Bereiche mit Wasserbelastung |
Wo Salze im Mauerwerk stecken, ist ein Sanierputz die richtige Wahl. Mehr unter Maler- & Putzarbeiten.
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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub