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Mansarddach

Ein Dach mit geknickten Dachflächen: unten steil, oft 60 bis 70 Grad, oben deutlich flacher. Es schafft unter dem Dach fast vollwertige Räume und war deshalb in Barock und Gründerzeit beliebt.

Die steile untere Fläche verhält sich bauphysikalisch eher wie eine Wand als wie ein Dach – dort wohnt man, dort sitzen die Gauben. Der flachere obere Teil liegt meist über einer Kehlbalkenlage und bildet einen unbeheizten Spitzboden.

SchwachstelleWorauf achten
Der Knick zwischen steiler und flacher FlächeDämmung und Luftdichtheit lückenlos durchführen – hier reißen Anschlüsse am häufigsten
GaubenWangen und Dach der Gaube mitdämmen, sonst entstehen Wärmebrücken
Übergang zur TraufeBelüftung nicht zusetzen
SpitzbodenDämmung auf die Kehlbalken, wenn er unbeheizt bleibt

Siehe Dachsanierung und Zwischensparrendämmung.

Mansarddach dämmen

Die steilen Flächen werden meist zwischen den Sparren gedämmt, oft ergänzt durch eine Dämmschicht darunter, weil alte Sparren selten hoch genug sind. Wird ohnehin neu eingedeckt, ist eine Dämmung über den Sparren die bessere Lösung: Sie läuft ohne Unterbrechung über den Knick und löst dort die Wärmebrücke. Schiefer- oder Biberschwanzdeckungen auf Mansarden prägen oft das Straßenbild – steht das Haus unter Denkmalschutz, wird innen gedämmt, siehe Holzfaserdämmung.

Mansarde als WohnraumWorauf achten
Raumhöheim Dachgeschoss gelten Sonderregeln – siehe Raumhöhe
Fenstermeist in Gauben; sie liefern auch den zweiten Rettungsweg
Brandschutzbei Mehrfamilienhäusern Anforderungen an Decken und Wände – siehe Brandschutz

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Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

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Stand: 10.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub