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Zählerschrank

Der Schrank, in dem Stromzähler, Hauptsicherung und oft die Verteilung sitzen. Im Altbau das Bauteil, an dem Wärmepumpe, Wallbox und Photovoltaik am häufigsten scheitern.

Alle drei setzen einen Zählerplatz nach den heutigen technischen Anschlussbedingungen voraus. Schränke, die vor 2019 gesetzt wurden, haben in der Regel weder den unteren Anschlussraum noch Platz für ein Smart-Meter-Gateway. Dazu kommt: Wärmepumpen, Wallboxen und größere Speicher über 4,2 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet und steuerbar ausgeführt werden, im Gegenzug sinken die Netzentgelte.

AnzeichenWas es bedeutet
Schraubsicherungen statt LeitungsschutzschalternVerteilung meist aus der Zeit vor 1975
Kein FehlerstromschutzschalterNicht mehr zeitgemäß, bei Umbau nachzurüsten
Zähler auf einer Holzplatte, offene KlemmenAustausch, nicht Erweiterung
Kein Platz für einen zweiten ZählerEin eigener Wärmepumpentarif ist nicht möglich
Keine freien ReserveplätzeJede Erweiterung wird zum Umbau
Den Schrank zu erneuern kostet mit Anmeldung etwa 1.500 bis 3.500 €. Am Zählerplatz darf nur ein beim Netzbetreiber eingetragener Installateur arbeiten.

Lassen Sie den Zählerschrank prüfen, bevor Sie eine Wärmepumpe bestellen – die Zustimmung des Netzbetreibers braucht Wochen. Siehe Elektroinstallation und Klassische Nullung.

Was ein neuer Zählerschrank mit Wärmepumpe oder Wallbox insgesamt kostet, rechnet der Elektrik-Check.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Arbeiten im Bestand anbieten.

Acht kurze Fragen, rund zwei Minuten. Derzeit haben wir noch keine Partnerbetriebe: Ihre Anfrage liest der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt. Ihre Daten gibt er nur mit Ihrer Zustimmung weiter.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen

Bezahlt wird der Service von den Handwerksbetrieben, die eine Anfrage annehmen.

Stand: 18.09.2026Zuletzt aktualisiert: Redaktion: René Lindelaub