Wärmeplan nach Baublöcken
Wärmepumpe im Altbau in Bremen: Heizungsbauer und Förderung
Aufgeführt sind Betriebe mit Sitz in Bremen, die Heizung & Wärmepumpe anbieten – als Haupt- oder Nebengewerk. Die Liste ist nicht vollständig. Ob ein Betrieb in der Handwerksrolle oder bei einer Kammer eingetragen ist, haben wir nur geprüft, wenn sein Profil die Zeile „Nachweise geprüft“ zeigt.
Sein Zuschussprogramm für den Heizungstausch hat das Land Bremen laut Senatsvorlage vom 20.05.2026 zum 31.08.2025 beendet; in Betracht kommen die Bundesförderung und Darlehen der Bremer Aufbau-Bank. Der Wärmeplan vom 21.04.2026 ordnet jeden Baublock einem Wärmenetzgebiet, einem Prüfgebiet oder einem Gebiet für dezentrale Versorgung zu. Einen Anschlusszwang begründet diese Einteilung nicht.
5 Betriebe in Bremen
„Anzeige“: Der Betrieb zahlt uns für einen Platz über der Liste. „Partnerbetrieb“: hat einen Partnervertrag mit uns und bezahlt je angenommene Anfrage; auf die Reihenfolge der Liste hat das keinen Einfluss. „Basisprofil“: Eintrag aus den öffentlichen Angaben des Betriebs (Impressum); der Betrieb hat ihn nicht beantragt, ist kein Partner und erhält über uns keine Anfragen.
Alle Einträge auf dieser Seite haben wir aus öffentlichen Angaben der Betriebe angelegt; keiner der Betriebe hat sein Profil bisher selbst übernommen.
B.E.S.T. Haustechnik GmbH
28719 Bremen · rund 7,8 km
- Heizung & Wärmepumpe
- Badsanierung
- Elektroinstallation
Basisprofil
Peinemann + Sohn (GmbH & Co. KG)
28309 Bremen · rund 9,7 km
- Heizung & Wärmepumpe
- Badsanierung
Basisprofil
So sortieren wir
Oben stehen als „Anzeige“ gekennzeichnete Betriebe, die uns für diesen Platz bezahlen. Betriebe mit dem Paket Premium Plus stehen vor den übrigen; innerhalb beider Gruppen wechselt die Reihenfolge täglich. Betriebe mit Sitz außerhalb der Stadt zeigen wir dort nur, wenn sie in allen Postleitzahlen der Stadt arbeiten; ihre Karte nennt den Firmensitz. Darunter zeigt die Liste alle übrigen Betriebe im Verzeichnis mit Sitz in der Stadt, die das gewählte Gewerk anbieten – mit und ohne Partnervertrag. Zuerst stehen Betriebe, für die das Gewerk Hauptgewerk ist, danach Betriebe, die es als Nebengewerk anbieten. Innerhalb dieser beiden Gruppen entscheidet die Entfernung: die Luftlinie vom Mittelpunkt der Postleitzahl des Betriebssitzes zu Ihrer Postleitzahl, ohne Eingabe zum Stadtmittelpunkt (Mittel aller Postleitzahlgebiete der Stadt). Nur bei gleicher Entfernung steht vorn, wer freie Kapazität gemeldet hat, danach geht es alphabetisch. Betriebe, deren Entfernung wir nicht berechnen können, stehen am Ende ihrer Gruppe. Außer der Premium-Platzierung ändern weder Zahlungen an uns noch ein Partnervertrag noch die Vollständigkeit des Profils die Reihenfolge. Anfragen vermitteln wir nur an Betriebe mit Partnervertrag; Betriebe, die dafür zusätzlich bezahlen (Premium-Partner), bekommen Anfragen zuerst angeboten. Andere Betriebe in Ihrer Region können ebenso gut oder günstiger sein.
Für Handwerksbetriebe
Heizung & Wärmepumpe in Bremen? Anfragen von Hausbesitzern erhalten
- Keine Grundgebühr – Sie zahlen nur für Anfragen, die Sie annehmen (Heizung & Wärmepumpe: 39 € netto) · Premium-Sichtbarkeit optional
- Ihre ersten drei angenommenen Anfragen sind kostenlos
- Die Kontaktdaten jeder Anfrage erhalten höchstens drei Betriebe – bis zu zwei dieser Plätze gehen zuerst an Premium-Partner
- Monatlich kündbar, Gebiet und Gewerke selbst wählen
Schon im Verzeichnis? Ihr Profil verwalten Sie unter Mein Betrieb.
Was die Karte für Ihren Baublock bedeutet
Die Stadtbürgerschaft hat den Wärmeplan am 21.04.2026 beschlossen. Die Karte nach § 18 Wärmeplanungsgesetz unterscheidet drei Gebietsarten; was sie für Eigentümer bedeuten, erklären die Antworten der Umweltbehörde:
- Wärmenetzgebiet: Ein Netz besteht schon oder könnte in den nächsten Jahren entstehen; die Karte nennt den voraussichtlichen Zeitraum. Ob Ihr Haus angeschlossen werden kann, erfahren Sie beim Netzbetreiber.
- Prüfgebiet: Noch keine Zuordnung. Oft passen dort Luftwärmepumpen, die hohe Wärmedichte könnte aber später ein Netz tragen. Bis spätestens 2028 sollen diese Gebiete näher untersucht werden.
- Dezentrale Versorgung: Nach heutigem Stand kein Netz; gefragt sind Einzellösungen wie Luft- oder Erdwärmepumpen.
Zwei Feinheiten helfen bei der Entscheidung. Die Grenze zwischen zwei Baublöcken verläuft in der Straßenmitte; gegenüberliegende Häuser können deshalb unterschiedlich eingestuft sein, und die Behörde rät auch Eigentümern auf der anderen Straßenseite, beim Netzbetreiber nachzufragen. Für die Eignung von Luftwärmepumpen hat der Plan den Schall berücksichtigt und Varianten mit Schallschutzhauben gerechnet, die den Lärm um 5 oder 10 dB(A) mindern. Gerade in dichten Reihen von Bremer Häusern lohnt deshalb ein Blick auf den Aufstellort. Für kalte Nahwärme hat sich die Genossenschaft ErdwärmeDich gegründet; ein Pilotnetz im Bereich Humboldtstraße/Friedensgemeinde ist in Vorbereitung.
Keine Anschlusspflicht aus dem Wärmeplan
Aus der Einteilung in ein Wärmenetzgebiet folgt laut Umweltbehörde kein Zwang zum Anschluss; Rechte oder Pflichten für Eigentümer begründet der Plan nicht. Die Pflichten ergeben sich aus dem Bundesrecht, seit 29.07.2026 aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz ohne pauschale 65-%-Regel (Infoportal zum GModG). Wer nach dem 29.07.2026 eine Gas-, Öl- oder Flüssiggasheizung neu in ein bestehendes Gebäude einbaut, muss allerdings sicherstellen, dass ab 2029 mindestens 10 %, ab 2030 15 %, ab 2035 30 % und ab 2040 60 % der Wärme aus Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff stammen; auch Solarthermie oder eine Wärmepumpen-Hybridheizung können die Pflicht erfüllen (§ 43 GModG). Wohin die Reise geht, zeigt das Zielszenario: Bis 2038 sollen Wärmenetze und Wärmepumpen je nach Tempo zwei Drittel oder mehr als 85 % des Bedarfs decken.
Finanzierung ohne Landeszuschuss
Die Landesprogramme „Heizungstausch“ und „Wärmeschutz im Wohngebäudebestand“ sind laut Senatsvorlage vom 20.05.2026 zum 31.08.2025 ausgelaufen, für 2026/2027 plant das Land keine neuen Zuschüsse. Ein Kreditförderprogramm Wärmewende mit Landesbürgschaft und tilgungsfreien Jahren ist für Herbst 2026 geplant; einen Programmstart haben wir bis zum 24.10.2026 auf den Seiten der Bremer Aufbau-Bank nicht gefunden.
Laufend bietet die BAB das Darlehen Rund ums Haus an: bis 50.000 €, bis 100 % der förderfähigen Kosten, Laufzeit bis 10 Jahre, ohne Grundschuld. Gefördert werden unter anderem Heizsysteme mit erneuerbaren Energien und die Heizungsoptimierung; über den Baustein „Energie nach Plan“ auch Kosten für den Fernwärmeanschluss, die anderswo nicht förderfähig sind. Die BAB leitet außerdem den KfW-Ergänzungskredit zum Bundeszuschuss durch. Laden Sie die Verwendungsnachweise dafür erst bei KfW oder BAFA hoch, wenn die BAB das Darlehen geprüft hat, sonst kann sie es nicht mehr bewilligen. Die Bearbeitung dauert derzeit rund acht Wochen. Die Zuschüsse des Bundes erklärt Heizungsförderung 2026.
Was ein Heizungstausch kostet
Bremer Preisdaten gibt es nicht. Die Tabelle zeigt bundesweite Richtwerte; Einzelposten unter Heizungskosten im Altbau.
| Posten | Richtwert |
|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe Ein-/Zweifamilienhaus, Angebotspreis gesamt | 21.099–54.168 € je Anlage†1 |
| Luft-Wasser-Wärmepumpe, Kosten je kW Heizleistung | 2.248–8.498 €/kW†1 |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde, Durchschnitt | ca. 56.000 € je Anlage†2 |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdkollektor, Durchschnitt | ca. 54.000 € je Anlage†2 |
| Hybridheizung Wärmepumpe + Gas-Brennwert inkl. Einbau | 22.500–35.000 € je Anlage†3 |
| Gas-Brennwertheizung Einfamilienhaus (Vergleich) | 13.100–21.000 € je Anlage4 |
| Zuschlag Heizkörpertausch je Heizkörper | 326–1.207 €/Stück5 |
| Zuschlag Fußbodenheizung nachrüsten, Fräsverfahren | 30–100 €/m² beheizte Fläche†6 |
| Zuschlag Fußbodenheizung nachrüsten, Trockensystem | 65–135 €/m² beheizte Fläche†7 |
| Zuschlag Fußbodenheizung nachrüsten, Nasssystem | 45–130 €/m² beheizte Fläche†7 |
| Zuschlag Fußbodenheizung nachrüsten, Dünnschichtsystem | 30–100 €/m² beheizte Fläche†7 |
| Hydraulischer Abgleich (Einzelposten in WP-Angeboten) | 120–5.300 €†1 |
| Fundament Außeneinheit (Einzelposten in WP-Angeboten) | 298–3.570 €†1 |
- Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Luft-Wasser-Wärmepumpen, zweiter Check von 160 Angeboten
- Verbraucherzentrale Energieberatung: Grafik Entwicklung Heizungspreise
- co2online: Heizungskosten und Amortisation
- Ariadne-Analyse IW/Fraunhofer ISE: Modernisierungskosten Wohngebäude (Feb. 2026)
- Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Auswertung Wärmepumpen-Angebote (Juni 2025)
- co2online: Fußbodenheizung fräsen
- co2online: Fußbodenheizung nachrüsten
Bevor Sie in Bremen eine Heizung beauftragen
- Den eigenen Baublock im Geoportal nachsehen und beim Netzbetreiber nach Anschluss und Zeitraum fragen.
- Bei Luftwärmepumpen Aufstellort und Schallschutz mit dem Betrieb klären.
- Bei Kulturdenkmalen das Außengerät vorab mit dem Landesamt für Denkmalpflege abstimmen.
- Darlehen und Bundeszuschuss beantragen, bevor Sie den Auftrag erteilen, und acht Wochen Bearbeitung einplanen.
Technik und Ablauf erklärt der Ratgeber Heizungstausch im Altbau.
Über den Kasten „Angebote anfordern“ beschreiben Sie Ihr Projekt einmal. Für dieses Gewerk haben wir in Bremen derzeit keinen Partnerbetrieb. Ihre Anfrage liest deshalb der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt; Ihre Daten gibt er nur weiter, wenn Sie ausdrücklich zustimmen. Für Sie ist das kostenlos.
Stand der Daten: 24.10.2026. Die rechtlichen und steuerlichen Hinweise geben den Stand der genannten Vorschriften und Quellen wieder und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Förderprogramme können jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden; maßgeblich sind allein die Richtlinien und Bescheide der jeweiligen Förderstelle, einen Anspruch auf Förderung begründen diese Angaben nicht.
Quellen
- Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: Wärmeplanung der Stadt Bremen, abgerufen am 24.10.2026
- Wärmeplanung Bremen: Karte der Wärmeversorgungsgebiete nach § 18 WPG, abgerufen am 24.10.2026
- Wärmeplanung Bremen: FAQ, abgerufen am 24.10.2026
- BMWSB: Infoportal zum Gebäudemodernisierungsgesetz, abgerufen am 24.10.2026
- GModG, § 43 Anforderungen an neu eingebaute Heizungsanlagen in Bestandsgebäuden, abgerufen am 24.10.2026
- Wärmeplanung Bremen: Zielszenario, abgerufen am 24.10.2026
- Senatsvorlage vom 20.05.2026: Kreditförderprogramm Wärmewende (Beschluss 26.05.2026), abgerufen am 24.10.2026
- Bremer Aufbau-Bank: Rund ums Haus, abgerufen am 24.10.2026
- Landesamt für Denkmalpflege Bremen: Informationen zum Denkmalschutzgesetz, abgerufen am 24.10.2026
Häufige Fragen
Mein Haus liegt laut Bremer Wärmeplan in einem Prüfgebiet – was soll ich jetzt einbauen?
Für Prüfgebiete steht die künftige Versorgung noch nicht fest; bis spätestens 2028 sollen sie genauer untersucht werden. Oft eignen sie sich für Luftwärmepumpen. Muss die Heizung jetzt ersetzt werden, lassen Sie sich anbieterneutral beraten und fragen Sie den Netzbetreiber, ob in Ihrer Straße ein Netz geplant ist.
Muss ich in Bremen an die Fernwärme, wenn mein Baublock ein Wärmenetzgebiet ist?
Nein. Laut Umweltbehörde ergibt sich aus der Einteilung kein Anschlusszwang. Ob und wann ein Anschluss möglich ist, erfahren Sie beim Wärmenetzbetreiber.
Gibt es in Bremen 2026 einen Zuschuss für die Wärmepumpe?
Vom Land nicht mehr: Das Programm Heizungstausch ist zum 31.08.2025 ausgelaufen. In Betracht kommen Zuschüsse aus der Bundesförderung, dazu das Darlehen „Rund ums Haus“ der Bremer Aufbau-Bank bis 50.000 €.
Ist eine Luftwärmepumpe im Bremer Reihenhaus zu laut?
Das hängt vom Gerät und vom Aufstellort ab. Der Wärmeplan hat die Eignung von Luftwärmepumpen je Baublock mit Blick auf den Schall bewertet und dabei Schallschutzhauben mit 5 oder 10 dB(A) Minderung einbezogen. Für Ihr Grundstück rechnet das der Fachbetrieb.
Stand der Daten: Oktober 2026