Solarpflicht, Gründach, Zuschuss
Dachdecker und Dachsanierung in Hamburg
Aufgeführt sind Betriebe mit Sitz in Hamburg, die Dachsanierung anbieten – als Haupt- oder Nebengewerk. Die Liste ist nicht vollständig. Ob ein Betrieb in der Handwerksrolle oder bei einer Kammer eingetragen ist, haben wir nur geprüft, wenn sein Profil die Zeile „Nachweise geprüft“ zeigt.
Wer in Hamburg das Dach eines bestehenden Gebäudes wesentlich umbaut, muss seit 01.01.2024 mindestens 30 % der Nettodachfläche mit Photovoltaik belegen. Die IFB fördert die Dämmung nach ihrer Richtlinie bei Steildächern mit 44,80 € und bei Flachdächern mit 60 € je m², wenn danach ein U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K) erreicht wird. Flächen, die für mehr Wohnraum ausgebaut werden, fördert sie nicht.
5 Betriebe in Hamburg
„Anzeige“: Der Betrieb zahlt uns für einen Platz über der Liste. „Partnerbetrieb“: hat einen Partnervertrag mit uns und bezahlt je angenommene Anfrage; auf die Reihenfolge der Liste hat das keinen Einfluss. „Basisprofil“: Eintrag aus den öffentlichen Angaben des Betriebs (Impressum); der Betrieb hat ihn nicht beantragt, ist kein Partner und erhält über uns keine Anfragen.
Alle Einträge auf dieser Seite haben wir aus öffentlichen Angaben der Betriebe angelegt; keiner der Betriebe hat sein Profil bisher selbst übernommen.
Heinz Kopp GmbH & Co. KG
22305 Hamburg · rund 5,1 km
- Dachsanierung
- Badsanierung
- Heizung & Wärmepumpe
Basisprofil
Dachdeckerei Dittmer GmbH
22119 Hamburg · rund 6,3 km
- Dachsanierung
- Zimmerer- und Holzbauarbeiten
Basisprofil
So sortieren wir
Oben stehen als „Anzeige“ gekennzeichnete Betriebe, die uns für diesen Platz bezahlen. Betriebe mit dem Paket Premium Plus stehen vor den übrigen; innerhalb beider Gruppen wechselt die Reihenfolge täglich. Betriebe mit Sitz außerhalb der Stadt zeigen wir dort nur, wenn sie in allen Postleitzahlen der Stadt arbeiten; ihre Karte nennt den Firmensitz. Darunter zeigt die Liste alle übrigen Betriebe im Verzeichnis mit Sitz in der Stadt, die das gewählte Gewerk anbieten – mit und ohne Partnervertrag. Zuerst stehen Betriebe, für die das Gewerk Hauptgewerk ist, danach Betriebe, die es als Nebengewerk anbieten. Innerhalb dieser beiden Gruppen entscheidet die Entfernung: die Luftlinie vom Mittelpunkt der Postleitzahl des Betriebssitzes zu Ihrer Postleitzahl, ohne Eingabe zum Stadtmittelpunkt (Mittel aller Postleitzahlgebiete der Stadt). Nur bei gleicher Entfernung steht vorn, wer freie Kapazität gemeldet hat, danach geht es alphabetisch. Betriebe, deren Entfernung wir nicht berechnen können, stehen am Ende ihrer Gruppe. Außer der Premium-Platzierung ändern weder Zahlungen an uns noch ein Partnervertrag noch die Vollständigkeit des Profils die Reihenfolge. Anfragen vermitteln wir nur an Betriebe mit Partnervertrag; Betriebe, die dafür zusätzlich bezahlen (Premium-Partner), bekommen Anfragen zuerst angeboten. Andere Betriebe in Ihrer Region können ebenso gut oder günstiger sein.
Für Handwerksbetriebe
Dachsanierung in Hamburg? Anfragen von Hausbesitzern erhalten
- Keine Grundgebühr – Sie zahlen nur für Anfragen, die Sie annehmen (Dachsanierung: 39 € netto) · Premium-Sichtbarkeit optional
- Ihre ersten drei angenommenen Anfragen sind kostenlos
- Die Kontaktdaten jeder Anfrage erhalten höchstens drei Betriebe – bis zu zwei dieser Plätze gehen zuerst an Premium-Partner
- Monatlich kündbar, Gebiet und Gewerke selbst wählen
Schon im Verzeichnis? Ihr Profil verwalten Sie unter Mein Betrieb.
PV-Pflicht beim Dachumbau: was zur Nettodachfläche zählt
Maßgeblich ist bei Bestandsgebäuden die Nettodachfläche: die Bruttofläche abzüglich der Teile, die nicht nutzbar sind, etwa wegen Nordausrichtung oder Dachaufbauten (Umweltbehörde: PV-Pflicht). Die Pflicht lässt sich flexibel erfüllen:
- auch auf anderen Gebäudeteilen oder versiegelten Flächen des Grundstücks,
- gebündelt auf einem von mehreren Gebäuden desselben Grundstücks,
- mit einer Solarthermieanlage, die auf die Mindestfläche angerechnet wird,
- über eine Verpachtung des Dachs an einen Betreiber.
Die Anlage kann kleiner ausfallen, wenn 30 % technisch oder wirtschaftlich nicht möglich sind oder Denkmalschutz und Erhaltungsverordnungen das verlangen. Ganz entfallen kann die Pflicht, wenn das Dach die Anlage nicht trägt oder vollständig verschattet ist. Einen Antrag wegen unbilliger Härte stellen Sie mindestens drei Monate vor Baubeginn.
Flachdächer ab 2027: Solargründach
Ab dem 01.01.2027 sollen Flachdächer laut Umweltbehörde als Solargründach entstehen: mindestens 70 % Begrünung und zusätzlich 30 % Photovoltaik, beides auf derselben Fläche kombinierbar. Ob und wie das für die Sanierung bestehender Flachdächer gilt, sagt die Seite nicht ausdrücklich. Wer 2027 ein Flachdach erneuern will, fragt deshalb vorab bei den Hamburger Energielotsen nach (Tel. 040/24832-250) und lässt die Statik für Substrat und Module gleich mitrechnen.
IFB-Zuschuss für die Dachdämmung
Die Förderrichtlinie Wärmeschutz im Gebäudebestand (gültig ab 01.08.2026) zahlt je m² Bauteilfläche:
| Maßnahme | Zuschuss | Anforderung |
|---|---|---|
| Steildach, Gaubenwangen und -dächer | 44,80 € | Dach U ≤ 0,14, Gauben U ≤ 0,20 |
| Flachdach | 60 € | U ≤ 0,14, Nachweis der bauphysikalischen Unbedenklichkeit |
| oberste Geschossdecke | 26,10 € | U ≤ 0,14 |
| Einblasdämmung | 10,70 € | U ≤ 0,14 |
| Dachflächenfenster | 168 € | Uw ≤ 1,00 |
Für Dämmstoffe mit Blauem Engel oder natureplus-Siegel kommen auf Flachdächern und obersten Geschossdecken 18,50 € je m² hinzu, nicht aber bei Einblasdämmung. Gefördert werden Wohngebäude, deren Baugenehmigung älter als 20 Jahre ist; je Wohnung sind 750 bis 50.000 € möglich, der hydraulische Abgleich ist Pflicht. Wichtig für den Dachausbau: Flächen, die im Zuge einer Wohnflächenerweiterung durch Ausbau oder Aufstockung gedämmt werden, sind nicht förderfähig.
Das Gesetz selbst verlangt beim Ersatz der Deckung samt Lattung über beheizten Räumen U 0,24, beim Ersatz der Flachdachabdichtung U 0,20 (Anlage 7 GModG); eine oberste Geschossdecke ohne Mindestwärmeschutz ist unabhängig davon nachzurüsten (§ 35 GModG). Am Baudenkmal sind Dachdeckung und Dachgeschossumbau in der Regel genehmigungspflichtig (Denkmalschutzamt); in Eppendorf und Hoheluft-Ost steuert die Erhaltungsverordnung auch Dachausbauten.
Was eine Dachsanierung kostet
Hamburger Preisdaten gibt es nicht. Die Tabelle zeigt bundesweite Richtwerte; Einzelposten unter Dachsanierung: Kosten.
| Posten | Richtwert |
|---|---|
| Neueindeckung Betondachstein | ca. 43 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Ton-Falzziegel | ca. 54 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Schiefer | ca. 140 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Bitumenschindeln | ca. 53 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Faserzement doppelt | ca. 108 €/m² Dachfläche1 |
| Lattung und Konterlattung | ca. 17 €/m²1 |
| Unterspannbahn | ca. 13 €/m²1 |
| Abbruch Dachbelag mit Unterbau | ca. 60 €/m²1 |
| Entsorgung Altdach | 10–25 €/m²†2 |
| Nur neu decken (gesamt) | 83–143 €/m² Dachfläche*3 |
| Neu decken und dämmen, ohne Dachstuhl | 238–274 €/m² Dachfläche*3 |
| Dämmung oberhalb der Sparren bzw. Flachdach, gesamt | 250–390 €/m²†4 |
| Aufsparrendämmung PIR bis 120 mm | ca. 115 €/m²1 |
| Aufsparrendämmung Holzfaser bis 120 mm | ca. 77 €/m²1 |
| Dachbelag mit Aufdachdämmung komplett | ca. 240 €/m²1 |
| Zwischensparrendämmung Mineralwolle bis 220 mm | ca. 40 €/m²1 |
| Dachgaube bauen | 5.000–15.000 €/Stück†2 |
Bevor Sie in Hamburg einen Dachdecker beauftragen
- Klären, ob der Umbau wesentlich ist und die PV-Pflicht auslöst; einen Härteantrag mindestens drei Monate vor Baubeginn stellen.
- Statik für Module und gegebenenfalls Gründach prüfen lassen.
- Dämmung auf U ≤ 0,14 planen, wenn Sie IFB-Geld wollen, und den U-Wert-Nachweis beilegen.
- Bei Dachausbau einkalkulieren, dass die IFB diese Flächen nicht fördert.
- IFB-Antrag und Zustimmung vor dem Vertrag einholen.
Aufbau und Dämmvarianten erklärt der Ratgeber Dachsanierung im Altbau.
Über den Kasten „Angebote anfordern“ beschreiben Sie Ihr Projekt einmal. Für dieses Gewerk haben wir in Hamburg derzeit keinen Partnerbetrieb. Ihre Anfrage liest deshalb der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt; Ihre Daten gibt er nur weiter, wenn Sie ausdrücklich zustimmen. Für Sie ist das kostenlos.
Stand der Daten: 24.10.2026. Die rechtlichen und steuerlichen Hinweise geben den Stand der genannten Vorschriften und Quellen wieder und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Förderprogramme können jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden; maßgeblich sind allein die Richtlinien und Bescheide der jeweiligen Förderstelle, einen Anspruch auf Förderung begründen diese Angaben nicht.
Quellen
- BUKEA: PV-Pflicht auf Dächern in Hamburg, abgerufen am 24.10.2026
- IFB Hamburg: Förderrichtlinie Wärmeschutz im Gebäudebestand, gültig ab 01.08.2026, abgerufen am 24.10.2026
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Anlage 7: Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei Änderung bestehender Gebäude, abgerufen am 24.10.2026
- GModG, § 35 Nachrüstung eines bestehenden Gebäudes, abgerufen am 24.10.2026
- Behörde für Kultur und Medien: Fragen und Antworten zum Denkmalschutz, abgerufen am 24.10.2026
- Bezirksamt Hamburg-Nord: Erhaltungsverordnung Eppendorf/Hoheluft-Ost, abgerufen am 24.10.2026
Häufige Fragen
Wir decken in Hamburg nur einen Teil des Dachs neu – müssen wir trotzdem Photovoltaik installieren?
Die Pflicht gilt bei wesentlichen Umbauten des Dachs. Ob Ihr Vorhaben darunter fällt, klären Sie vorab mit den Hamburger Energielotsen oder der Umweltbehörde. Falls ja, sind mindestens 30 % der Nettodachfläche mit PV zu belegen; nicht nutzbare Flächen wie Nordseiten zählen nicht mit.
Kann ich die PV-Pflicht in Hamburg auch mit Solarthermie erfüllen?
Ja, eine Solarthermieanlage wird laut Umweltbehörde auf die Mindestfläche angerechnet. Sie können die Pflicht auch auf anderen Gebäudeteilen oder versiegelten Flächen des Grundstücks erfüllen oder das Dach an einen Betreiber verpachten.
Wie viel Zuschuss gibt die IFB für die Dachdämmung?
Für Steildächer 44,80 € je m², für Flachdächer 60 € je m², für die oberste Geschossdecke 26,10 € je m². Voraussetzung ist ein U-Wert von höchstens 0,14 W/(m²K), und der Antrag muss vor dem Vertrag bewilligt sein.
Fördert die IFB auch die Dämmung beim Dachgeschossausbau?
Nein. Bauteilflächen, die im Zuge einer Wohnflächenerweiterung durch Ausbau oder Aufstockung energetisch verbessert werden, sind nach der Richtlinie vom 01.08.2026 nicht förderfähig.
Stand der Daten: Oktober 2026