Berliner Dach, Gründach, Welterbe
Dachdecker und Dachsanierung in Berlin
Aufgeführt sind Betriebe mit Sitz in Berlin, die Dachsanierung anbieten – als Haupt- oder Nebengewerk. Die Liste ist nicht vollständig. Ob ein Betrieb in der Handwerksrolle oder bei einer Kammer eingetragen ist, haben wir nur geprüft, wenn sein Profil die Zeile „Nachweise geprüft“ zeigt.
Wer in Berlin die Dachdeckung samt Lattung erneuert, muss die Dachfläche über beheizten Räumen nach Bundesrecht auf einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K) bringen. Für begrünte Dächer ab 100 m² sieht die Förderrichtlinie GründachPLUS in einer innerstädtischen Förderkulisse je nach Substrathöhe Zuschüsse bis 95, 120 oder 180 € je m² vor. Am Denkmal und im Milieuschutz entscheidet zusätzlich der Bezirk mit.
6 Betriebe in Berlin
„Anzeige“: Der Betrieb zahlt uns für einen Platz über der Liste. „Partnerbetrieb“: hat einen Partnervertrag mit uns und bezahlt je angenommene Anfrage; auf die Reihenfolge der Liste hat das keinen Einfluss. „Basisprofil“: Eintrag aus den öffentlichen Angaben des Betriebs (Impressum); der Betrieb hat ihn nicht beantragt, ist kein Partner und erhält über uns keine Anfragen.
Alle Einträge auf dieser Seite haben wir aus öffentlichen Angaben der Betriebe angelegt; keiner der Betriebe hat sein Profil bisher selbst übernommen.
ZEDF Zehlendorfer Dachdeckermeisterbetrieb GmbH
14163 Berlin · rund 11,8 km
- Dachsanierung
- Fassade & Dämmung
- Zimmerer- und Holzbauarbeiten
Basisprofil
BDG Bedachungen Berlin GmbH
14167 Berlin · rund 12,1 km
- Dachsanierung
- Schadstoffsanierung
- Zimmerer- und Holzbauarbeiten
Basisprofil
Ingo Wagner GmbH
13409 Berlin · rund 7,3 km
- Fassade & Dämmung
- Dachsanierung
- Kellerabdichtung & Feuchtigkeit
- Maler- & Putzarbeiten
BasisprofilNebengewerk
So sortieren wir
Oben stehen als „Anzeige“ gekennzeichnete Betriebe, die uns für diesen Platz bezahlen. Betriebe mit dem Paket Premium Plus stehen vor den übrigen; innerhalb beider Gruppen wechselt die Reihenfolge täglich. Betriebe mit Sitz außerhalb der Stadt zeigen wir dort nur, wenn sie in allen Postleitzahlen der Stadt arbeiten; ihre Karte nennt den Firmensitz. Darunter zeigt die Liste alle übrigen Betriebe im Verzeichnis mit Sitz in der Stadt, die das gewählte Gewerk anbieten – mit und ohne Partnervertrag. Zuerst stehen Betriebe, für die das Gewerk Hauptgewerk ist, danach Betriebe, die es als Nebengewerk anbieten. Innerhalb dieser beiden Gruppen entscheidet die Entfernung: die Luftlinie vom Mittelpunkt der Postleitzahl des Betriebssitzes zu Ihrer Postleitzahl, ohne Eingabe zum Stadtmittelpunkt (Mittel aller Postleitzahlgebiete der Stadt). Nur bei gleicher Entfernung steht vorn, wer freie Kapazität gemeldet hat, danach geht es alphabetisch. Betriebe, deren Entfernung wir nicht berechnen können, stehen am Ende ihrer Gruppe. Außer der Premium-Platzierung ändern weder Zahlungen an uns noch ein Partnervertrag noch die Vollständigkeit des Profils die Reihenfolge. Anfragen vermitteln wir nur an Betriebe mit Partnervertrag; Betriebe, die dafür zusätzlich bezahlen (Premium-Partner), bekommen Anfragen zuerst angeboten. Andere Betriebe in Ihrer Region können ebenso gut oder günstiger sein.
Für Handwerksbetriebe
Dachsanierung in Berlin? Anfragen von Hausbesitzern erhalten
- Keine Grundgebühr – Sie zahlen nur für Anfragen, die Sie annehmen (Dachsanierung: 39 € netto) · Premium-Sichtbarkeit optional
- Ihre ersten drei angenommenen Anfragen sind kostenlos
- Die Kontaktdaten jeder Anfrage erhalten höchstens drei Betriebe – bis zu zwei dieser Plätze gehen zuerst an Premium-Partner
- Monatlich kündbar, Gebiet und Gewerke selbst wählen
Schon im Verzeichnis? Ihr Profil verwalten Sie unter Mein Betrieb.
Neueindeckung heißt in der Regel auch dämmen
Nach Anlage 7 GModG (Nr. 5b) muss eine Dachfläche über beheizten Räumen höchstens U 0,24 W/(m²K) erreichen, wenn die Deckung samt Lattung und Verschalung ersetzt oder neu aufgebaut wird. Bei Flachdächern gilt beim Ersatz der Abdichtung U 0,20 W/(m²K) (Nr. 5c). Begrenzen Sparrenhöhe oder Innenverkleidung die Dämmdicke, genügt die höchstmögliche Dicke mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(mK), bei eingeblasenen Dämmstoffen und solchen aus nachwachsenden Rohstoffen 0,045 W/(mK). Betrifft die Arbeit nicht mehr als 10 % der Dachfläche, gelten die Werte nicht (§ 36 GModG).
Unabhängig von jeder Dacharbeit gilt bei unbeheiztem Dachboden eine eigene Nachrüstpflicht: Erfüllt die oberste Geschossdecke nicht den Mindestwärmeschutz, ist sie auf U 0,24 W/(m²K) zu dämmen (§ 35 GModG). In Ein- und Zweifamilienhäusern, die der Eigentümer schon am 01.02.2002 selbst bewohnt hat, muss erst ein neuer Eigentümer nachrüsten, und zwar innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten Eigentümerwechsel. Bei selbst bewohnten Häusern dieser Größe entfällt die Pflicht, soweit sich die Dämmung nicht in angemessener Frist durch die Einsparung bezahlt macht.
GründachPLUS: Der Zuschuss steigt mit der Substrathöhe
Die Förderrichtlinie GründachPLUS (Stand 01/2026) bezuschusst Dachbegrünungen nach Aufbauhöhe:
| Substrathöhe | Zuschuss bis |
|---|---|
| 10 cm | 95 € je m² |
| 11 bis 25 cm | 120 € je m² |
| ab 26 cm | 180 € je m² |
Gefördert werden mindestens 100 m² Gründach je Gebäude, und nur in einer Förderkulisse innerstädtischer Postleitzahlen. Planungskosten bezuschusst das Programm mit bis zu 75 %, höchstens 15.000 €. Ein dickerer Aufbau bringt mehr Geld, wiegt aber auch mehr: Lassen Sie die Statik prüfen, bevor Sie sich für eine Substrathöhe entscheiden. Bauten des industriellen Wohnungsbaus der 1960er und 1970er Jahre haben laut Gebäudetypologie der Senatsverwaltung meist Flachdächer und kommen für das Programm deshalb oft in Frage.
Solar auf dem Dach: am Denkmal mit Leitfaden, im Milieuschutz mit Bedingungen
Das Programm SolarPLUS S gewährt für Ein- bis Zweifamilien- und Reihenhäuser unter anderem Zuschüsse bis 5.700 € für eine denkmalgerechte PV-Anlage, wenn die untere Denkmalschutzbehörde zugestimmt hat, und bis 4.750 € für einen Speicher zur neuen Anlage. Das Landesdenkmalamt hat einen Solarleitfaden und Solarkataster für denkmalgeschützte Siedlungen veröffentlicht; Anlagen sollen prägende Dachflächen und historische Deckungen nicht schmälern, gegebenenfalls lassen sich Ausweichflächen wie Nebengebäude finden. Im sozialen Erhaltungsgebiet ist PV zu genehmigen, wenn der Strom eingespeist oder als Mieterstrom genutzt wird (Verwaltungsvorschrift vom 07.04.2026, Nr. 2.8).
Dachgeschossausbau im Milieuschutz: was der Bezirk nicht mitmacht
Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist dort grundsätzlich genehmigungsfähig, solange sie die U-Werte der Bundesförderung für Einzelmaßnahmen nicht unterschreitet. Nicht genehmigungsfähig sind dagegen die Zusammenlegung von Bestandswohnungen mit neuem Dachgeschoss zu einer Maisonette und neue Aufzüge in Häusern mit bis zu vier oberirdischen Geschossen (Nr. 2.2 und 2.4). Am Baudenkmal sollten Sie vor jedem Dachausbau die Beratung der Denkmalbehörde nutzen; ohne Genehmigung darf dort nicht begonnen werden (Landesdenkmalamt).
Was eine Dachsanierung kostet
Berliner Preisdaten gibt es nicht. Die Tabelle zeigt bundesweite Richtwerte; Einzelposten erklärt Dachsanierung: Kosten.
| Posten | Richtwert |
|---|---|
| Neueindeckung Betondachstein | ca. 43 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Ton-Falzziegel | ca. 54 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Schiefer | ca. 140 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Bitumenschindeln | ca. 53 €/m² Dachfläche1 |
| Neueindeckung Faserzement doppelt | ca. 108 €/m² Dachfläche1 |
| Lattung und Konterlattung | ca. 17 €/m²1 |
| Unterspannbahn | ca. 13 €/m²1 |
| Abbruch Dachbelag mit Unterbau | ca. 60 €/m²1 |
| Entsorgung Altdach | 10–25 €/m²†2 |
| Nur neu decken (gesamt) | 83–143 €/m² Dachfläche*3 |
| Neu decken und dämmen, ohne Dachstuhl | 238–274 €/m² Dachfläche*3 |
| Dämmung oberhalb der Sparren bzw. Flachdach, gesamt | 250–390 €/m²†4 |
| Aufsparrendämmung PIR bis 120 mm | ca. 115 €/m²1 |
| Aufsparrendämmung Holzfaser bis 120 mm | ca. 77 €/m²1 |
| Dachbelag mit Aufdachdämmung komplett | ca. 240 €/m²1 |
| Zwischensparrendämmung Mineralwolle bis 220 mm | ca. 40 €/m²1 |
| Dachgaube bauen | 5.000–15.000 €/Stück†2 |
Bevor Sie in Berlin einen Dachdecker beauftragen
- Denkmalstatus, Erhaltungsgebiet und Lage in der GründachPLUS-Förderkulisse klären.
- Statik für Gründach oder Solaranlage prüfen lassen.
- Fragen, ob das Berliner Solargesetz für Ihr Vorhaben eine PV-Anlage verlangt – laut Landesdenkmalamt gilt seit 2023 eine Solarpflicht auch bei wesentlichen Baumaßnahmen an Dächern –, und die Antwort schriftlich festhalten.
- U-Wert der neuen Dämmung im Angebot ausweisen lassen.
- Förder- und Genehmigungsanträge vor dem Vertrag stellen.
Aufbau und Dämmvarianten erklärt der Ratgeber Dachsanierung im Altbau.
Über den Kasten „Angebote anfordern“ beschreiben Sie Ihr Projekt einmal. Für dieses Gewerk haben wir in Berlin derzeit keinen Partnerbetrieb. Ihre Anfrage liest deshalb der Inhaber von Altbau-Ausbau.de selbst und antwortet Ihnen innerhalb von zwei Werktagen, etwa mit einem passenden Kontakt; Ihre Daten gibt er nur weiter, wenn Sie ausdrücklich zustimmen. Für Sie ist das kostenlos.
Stand der Daten: 24.10.2026. Die rechtlichen und steuerlichen Hinweise geben den Stand der genannten Vorschriften und Quellen wieder und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall. Förderprogramme können jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden; maßgeblich sind allein die Richtlinien und Bescheide der jeweiligen Förderstelle, einen Anspruch auf Förderung begründen diese Angaben nicht.
Quellen
- Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Anlage 7: Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei Änderung bestehender Gebäude, abgerufen am 24.10.2026
- GModG, § 36 Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Änderung, abgerufen am 24.10.2026
- GModG, § 35 Nachrüstung eines bestehenden Gebäudes, abgerufen am 24.10.2026
- SenMVKU: Förderrichtlinie GründachPLUS (Stand 01/2026), abgerufen am 24.10.2026
- SenStadt: Besonders erhaltenswerte Bausubstanz – Einleger Gebäudetypologien (2021), abgerufen am 24.10.2026
- IBB Business Team: SolarPLUS, abgerufen am 24.10.2026
- Landesdenkmalamt Berlin: Denkmal und Klimaschutz (Leitfäden Energieeffizienz und Solaranlagen), abgerufen am 24.10.2026
- Amtsblatt für Berlin Nr. 16/2026: VV Genehmigungskriterien soziale Erhaltungsgebiete vom 07.04.2026, abgerufen am 24.10.2026
- Landesdenkmalamt Berlin: Häufige Fragen, abgerufen am 24.10.2026
- SenStadt: Untere Denkmalschutzbehörden der Berliner Bezirke, abgerufen am 24.10.2026
Häufige Fragen
Muss ich in Berlin dämmen, wenn der Dachdecker nur die Ziegel erneuert?
Werden Deckung samt Lattung und Verschalung über beheizten Räumen ersetzt, verlangt Anlage 7 GModG einen U-Wert von höchstens 0,24 W/(m²K). Betrifft die Arbeit höchstens 10 % der Dachfläche, gilt die Anforderung nicht. Ist der Dachraum unbeheizt, kommt es auf die oberste Geschossdecke an.
Wie viel zahlt GründachPLUS für mein Flachdach?
Je nach Substrathöhe bis 95, 120 oder 180 € je m², bei mindestens 100 m² Gründach je Gebäude. Gefördert wird nur in einer innerstädtischen Förderkulisse nach Postleitzahlen; Planungskosten bezuschusst das Programm mit bis zu 75 %, höchstens 15.000 €.
Darf ich auf ein denkmalgeschütztes Dach in Berlin eine Solaranlage setzen?
Grundsätzlich ist das möglich, aber nur mit Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde. Das Landesdenkmalamt hat dafür einen Solarleitfaden und Solarkataster für mehrere denkmalgeschützte Siedlungen veröffentlicht; SolarPLUS S fördert denkmalgerechte Anlagen mit bis zu 5.700 €.
Darf ich im Milieuschutzgebiet das Dachgeschoss ausbauen und mit meiner Wohnung verbinden?
Die Verbindung einer bestehenden Wohnung mit neuem Dachgeschoss zu einer Maisonette ist nach der Berliner Verwaltungsvorschrift nicht genehmigungsfähig. Auch ein neuer Aufzug scheidet in Häusern mit bis zu vier oberirdischen Geschossen aus.
Stand der Daten: Oktober 2026