Trittschalldämmung zur Laminatverlegung

Mittwoch, 10. April 2013 | Autor:

Trittschalldämmung RatgeberDer alte Fußboden ist in die Jahre gekommen und einfach nicht mehr ansehnlich. Oftmals bietet es sich an, auf einem bereits vorhandenen Fußboden einfach Laminat, Parkett oder Auslegeware zu verlegen. Doch auch hier sollte man einige Regeln unbedingt beachten. Vor allem in einem Mehrfamilienhaus, kann eine nicht ordnungsgemäß verlegte Trittschalldämmung zu einen echten Problem werden. Wer hat schon gerne die Gewohnheiten der Nachbarn täglich um die Ohren? Da der Schall sich von Raum zu Raum bzw. von Etage zu Etage überträgt, sofern die Trittschalldämmung nicht den entstehenden Schall abfängt, möchten wir Ihnen einige Tipps an die Hand geben, worauf man bei der Laminatverlegung achten sollte, bzw. welche Möglichkeiten es bei der Dämmung von Fußböden gibt.

Fußboden überprüfen

Zunächst sollte der Fußboden überprüft werden. Dabei werden Unebenheiten mit einem speziellen faserarmierten Spachtel beseitigt und evtl. lose Dielen fest verschraubt. Sollte ein ebener Estrich vorhanden sein, umso besser.

Nachdem alle vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, nehmen Sie sich die Zeit und Saugen die Oberfläche mit einem Staubsauger gründlich ab. Jeder kleine Stein, kann im Nachhinein unangenehmes Knirschen verursachen!

Bei der Auswahl der Trittschalldämmung, bieten sich viele Möglichkeiten. Hier die am häufigsten zum Einsatz kommenden Materialien:

  • Hartschaum – Diese Trittschalldämmung ist eine der preiswertesten Varianten und wird als Rollenware verkauft. Erhältlich ist die Dämmung in unterschiedlichen Stärken (2-5 mm)
  • Kork – Diese natürliche Variante der Trittschalldämmung bietet hervorragende Dämmeigenschaften und ist zudem ein Naturprodukt. Bis zu einer Stärke von 3mm, ist die Dämmung als Rollenkork erhältlich. Ein weiterer Vorteil ist die problemlose Verlegung von Rollenkork bei einer vorhandenen Fußbodenheizung.
  • Faserplatten – Auch diese Möglichkeit der Trittschalldämmung kommt sehr häufig zum Einsatz. Ab einer Stärke von 5mm sind diese im Fachhandel erhältlich.

Auf die Aufbauhöhe achten

Da es sich oftmals um nachträglich verlegte Oberflächen handelt, sollte vor Beginn der Arbeiten die maximale Verleghöhe ermittelt werden, da sonst evtl. die Türen auf dem Fußboden schleifen oder sich nicht mehr einhängen lassen. Auf renovieren.de finden Sie weitere Informationen rund um den Innenausbau.

Tipp! Das Verlegen von Laminat, sollte auch von geschickten Heimwerkern nicht unterschätzt werden. Oftmals müssen Zargen eingekürzt werden, damit eine ansehnliche Oberfläche entsteht. Ganz wichtig ist auch die Einhaltung eines Randabstandes von mind. 1 cm, da der Laminatboden arbeitet und sich daher ausdehnt bzw. zusammenzieht.

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Thema: Fußboden erneuern, Innenausbau

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