BHKW Ratgeber
Informationen zum Blockheizkraftwerk
Die Bestandteile eines BHKW:
- Verbrennungsmotor
- Brennstoffzelle (alternativ: Gasturbine)
- Generator für die Stromproduktion
- Komponenten für die Wärmeerzeugung
- Evtl. Speicher zum Zwischenspeichern der Wärmeenergie
Überschüssig erzeugte Energie kann entweder in speziellen Speichern zwischengespeichert oder direkt weiter in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
BHKW – die Möglichkeiten
Die Arten der Blockheizkraftwerke sind, je nach Brennstoff, sehr unterschiedlich:
- Netzgeleitete BHKW: Die zu erzeugende Energiemenge wird vorgegeben
- Stromgeleitete BHKW: Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert die Abnahme und Vergütung der erzeugten Energie
- Wärmegeleitete BHKW: Erzeugung von Strom und Wärmeenergie, Kraft-Wärme-Kopplung.
Förderung eines BHKW
Blockheizkraftwerke, die erneuerbare Energiequellen (Biomasse) als Antriebsmittel nutzen, sind nicht nur unabhängig von der Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe, sondern werden zudem staatlich gefördert, da die Anschaffungskosten eines Blockheizkraftwerks im Vergleich zu herkömmlichen Heizungsanlagen natürlich merklich höher liegen. Darlehensangebote mit günstigen Zinssätzen oder Zuschüsse zu den Anschaffungskosten bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zusätzlich werden Vergütungssätze von den Stromanbietern für die Anzahl an eingespeisten Kilowattstunden gezahlt. Voraussetzung für eine Förderung kann allerdings ein Wartungsvertrag mit dem Hersteller sein, um eine entsprechende Laufzeit bei relativ hohen Anschaffungskosten und damit verbundenen relativ hohen Zuschüssen oder Fördergeldern gewährleisten zu können.
BHKW Vorteile im Überblick:
- Kraft-Wärme-Kopplung: Strom und Wärme werden in Kombination innerhalb einer Anlage erzeugt
- Attraktive Fördermöglichkeiten
- Biomasse (Rapsöl, Biogas, Biodiesel oder Holzgas) betriebene BHKW sind unabhängig von der Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe (Öl oder Gas)
- Umweltschonend: Niedriger CO²-Ausstoß durch die Weiterverwendung der bei der Stromerzeugung entstandenen Wärme, oder sogar CO²-neutral sofern es sich um ein Biomasse betriebenes BHKW handelt (es wird nur so viel CO² ausgestoßen wie von den Pflanzen beim Wachstum angenommen wurde)
- Geräuscharme Arbeitsweise des Verbrennungsmotors
- Kleine Ausführungen, angepasst an die Raumgröße, sind erhältlich
BHKW Kosten
- Relativ hohe Anschaffungskosten in Höhe von ab 7.000 Euro zuzüglich Installation und Anschlussgebühren – Förderung und Zuschuss-Möglichkeiten!
- Wartung: Empfohlen nach etwa 2.000 bis 4.000 Betriebsstunden, etwa 2 Cent je Kilowattstunde bei 5.000 Betriebsstunden jährlich