Baufinanzierung

Ratgeber zur Bau- bzw. Hausfinanzierung

Die wichtigste Untergliederung der Baufinanzierung ist die in Eigenfinanzierung und in Fremdfinanzierung. Alle vorhandenen Eigenmittel, wozu auch Sachwerte gehören, zählen zur Eigenfinanzierung und die erforderlichen zusätzlichen finanziellen Mittel zählen zur Fremdfinanzierung.

Eigenmittel sind eigene Bankguthaben und Guthaben aus Bausparverträgen, Festgeld und Tagesgeld, aber auch Grundstücke und alle Eigenleistungen. Bei den meisten Baufinanzierungen decken Fremdmittel den größeren Teil ab.

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Baufinanzierung
Für Bauherren ist die Fremdfinanzierung bei der Baufinanzierung aus verschiedenen Gründen von Vorteil. Dabei werden kurzfristige, mittelfristige und langfristige Mittel unterschieden. Zu den kurz- und mittelfristigen Mitteln zählen Bankvorausdarlehen als Kredite, die die Vorfinanzierung abdecken sollen. Ebenfalls zählen dazu Zwischenfinanzierungen durch Bankkredite. Zu den langfristigen Mitteln zählen die Realkredite und Bauspardarlehen ebenso wie öffentliche Baudarlehen und Arbeitgeberdarlehen. Bei jeder Baufinanzierung stehen die langfristigen Fremdmittel im Vordergrund der Finanzierungsplanung.

Unter einem Realkredit werden Mittel zur Baufinanzierung verstanden, die durch eine Eintragung verschiedener Grundpfandrechte im Grundbuch abgesichert werden. Diese Immobilienfinanzierungsart findet ihren Niederschlag in Grundschulden und Hypotheken. Die jeweilige Kreditpolitik des geldgebenden Bankinstitutes bestimmt die Höhe der Beleihungsgrenze, wobei eine solche mit 60% Beleihungsgrenze als herausragendes Darlehen bzw. als 1a Darlehen gilt. Als 1b-Darlehen oder auch als 1b-Hypothek werden öffentliche Förderprogramme bezeichnet, die durch die Länder oder durch die KfW-Förderbank bereitgestellt werden. Wer kein Eigenkapital zur Baufinanzierung bereitstellen kann, erhält teurere Konditionen.

Als Bauspardarlehensnehmer ist ebenfalls eine Baufinanzierung in Form solcher Realkredite vorgesehen. Dabei sichert sich die Bausparkasse ein zweitrangiges Grundpfandrecht. Ihre Konditionen bieten bis zum Beleihungswert von 80% recht gute Konditionen. Neben der üblichen Ratentilgung ist bei dieser Baufinanzierung auch eine einmalige Ablösung möglich. Grundsätzlich ist der Bausparvertrag darauf ausgelegt, dass für die Baufinanzierung günstige Zinsen zu erhalten sind. Bei Kreditverhandlungen sollte immer darauf geachtet werden. Generell sind langfristige Finanzierungen immer günstiger als mittel- und kurzfristige Finanzierungen. Wer günstige Baufinanzierungen sucht, sollte sich mit den Fördermitteln und öffentlichen Baudarlehen vertraut machen.

Bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapitalanteil müssen Bauherren vergleichen und sorgfältig nach den vielen günstigen Konditionen suchen. Eine solche Art der Baufinanzierung als Vollfinanzierung wird in Deutschland immer häufiger vorgenommen. Denn dadurch bleiben Bauherren liquide. Die Nachteile liegen bei einer solchen Baufinanzierung natürlich darin, dass sie teurer ist als eine Baufinanzierung mit Eigenkapital. Der größere Nachteil ist allerdings, dass auch die laufenden Kosten für einen Bau oft unberücksichtigt bleiben, wenn eine Baufinanzierung des Traumhauses durchdacht wird. Ohne Rücklagen können Bauherren schnell in Not geraten, wenn Unvorhergesehenes eintritt. Deshalb sollte eine solche Baufinanzierung sehr genau geplant werden und es sollten unbedingt die Preise vergleichen werden.

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